Vor drei Monaten probten sie das erste Mal – und am vergangenen Mittwochnachmittag standen Jana Stadelmann, Mael Tobler und Yannis Kemmler schon auf der ESC-Bühne am Barfüsserplatz in Basel. Die drei Zuger Kantischülerinnen und -schüler, die als Janalynn zusammen Musik machen, haben sich am Eurovision School Song Contest mit ihrem Pop-Song «Maria Marie» gegen über 100 andere Acts durchgesetzt. Zusammen mit drei anderen Schülerbands durften sie auf der Open-Air-Bühne des ESC auftreten.
Jana Stadelmann, wie gross war Ihre Nervosität?
Jana Stadelmann: Wir haben als dritte Band gespielt. Als wir beim Auftritt der zweiten Band hinter der Bühne standen, waren wir schon ziemlich nervös. Aber dass wir zu dritt waren, hat es etwas anders gemacht. Wir haben uns gut zugeredet: Egal, was passiert, wir haben eine super Zeit. Das hat geholfen.
Gerade mal acht Minuten hatten Sie auf der Bühne. Ist der Druck da nicht riesig?
Es war schon ein gewisser Druck da. Aber wir haben auch sehr viel geübt und können die Songs schon fast im Schlaf spielen. Das hat auch dazu beigetragen, dass wir uns sicher gefühlt haben.
Klingt, als wären Sie zufrieden mit dem Auftritt.
Ja, sehr. Es war unser erster Auftritt als Band – und wir sind alle mit einem riesigen Strahlen auf dem Gesicht von der Bühne gegangen. Vor so vielen Leuten zu spielen, war eine mega Erfahrung und hat wahnsinnig Spass gemacht.
Waren viele Menschen da?
Der Barfüsserplatz war fast voll. Aber wie viele es genau waren, kann ich nicht sagen. Ich habe auch gar nicht so genau darauf geachtet, sondern war darauf fokussiert, auf der Bühne das Beste zu geben.
Gab es auch eine Zuger Vertretung im Publikum?
Ja, von uns allen sind Kolleginnen und Kollegen zum Auftritt gekommen. Dass sie für uns bis nach Basel gereist sind, dafür sind wir extrem dankbar, genauso wie für all jene, die uns vor dem Auftritt geschrieben haben.
Wie haben Sie das Drumherum erlebt? Wie gross ist der ESC-Hype in Basel?
Wir waren vor allem beim Barfüsserplatz. Da war schon sehr viel los. Überall ist Musik zu hören, es hat viele Essensstände. Und auf dem Messegelände war es wahrscheinlich noch voller. Nach dem Auftritt sind wir dann aber bald wieder nach Hause gefahren, auch wegen der Schule am nächsten Tag.
Lockt jetzt die grosse Bühne?
Es hat auf jeden Fall Lust auf mehr gemacht. Wir suchen sicher weiter nach Auftrittsmöglichkeiten. Kleinere, intimere Gigs, aber auch wieder einmal etwas Grösseres – es hat beides was. Und wir überlegen uns, etwas aufzunehmen.

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