Céline Huber, Regierungsrätin und Sicherheitsdirektorin des Kantons Uri, und Norman Gobbi, Staatsrat des Kantons Tessin, haben sich am Donnerstag in Andermatt getroffen. Im Zentrum des Treffens standen Fragen der Sicherheit und der Zusammenarbeit entlang der strategisch wichtigen Gotthardachse, die die beiden Kantone verbindet, schreibt die Sicherheitsdirektion des Kantons Uri in einer Mitteilung.
Die Gesprächspartner betonten die Bedeutung einer vertieften Koordination zwischen Polizeikräften und Einsatzdiensten in den Grenzgebieten. Ziel sei es, die Effizienz im Ernstfall zu erhöhen und die Sicherheit entlang dieser bedeutenden Verkehrsachse zu stärken. Besonders das Verkehrsmanagement entlang des Gotthards – ein neuralgischer Punkt für nationale wie internationale Mobilität – wurde hervorgehoben. Es gelte, den Verkehrsfluss zu optimieren und gleichzeitig schnelle Reaktionen bei Störungen oder Notfällen sicherzustellen.
Organisierte Kriminalität als Herausforderung
Ein weiteres zentrales Thema war die zunehmende Herausforderung im Bereich der inneren Sicherheit in den Alpenregionen. Die spezifische Topografie, das hohe Verkehrsaufkommen sowie Entwicklungen im Bereich der organisierten Kriminalität erfordern neue Ansätze in der Prävention und in der interkantonalen Polizeiarbeit.
Das Treffen fand in «konstruktiver Atmosphäre» statt, wie die Sicherheitsdirektion schreibt. Beide Seiten bekräftigten die Bedeutung eines kontinuierlichen Dialogs und zeigten sich entschlossen, konkrete Projekte zur Förderung der Sicherheit und Lebensqualität in der Alpenregion gemeinsam voranzutreiben. (rwi)

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