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Seedorf

Kraftwerk Palanggenbach mit solidem Ergebnis

An der Generalversammlung vom 26. März 2026 präsentierte der Verwaltungsrat der KW Palanggenbach AG den Aktionärinnen und Aktionären das Produktionsergebnis.
Die Kraftwerkszentrale, eingebettet im Seedorfer Bodenwald.
Bild: zvg

Im dritten vollständigen Produktionsjahr seit der Inbetriebnahme betrug die Jahresproduktion des Wasserkraftwerks Palanggenbach in Seedorf insgesamt 13,4 Millionen Kilowattstunden. Das schreibt die Energie Uri AG in einer Mitteilung. Damit fiel die Produktion eher tiefer aus und lag unter den Vorjahren, was auf die wenigen Niederschläge zurückzuführen sei, wie Verwaltungsratspräsident Werner Jauch an der Generalversammlung erklärte. Einen guten Wert erreichte hingegen die Verfügbarkeit der Anlagen mit 98,2 Prozent. Entscheidend dafür seien die regelmässige Wartung, der rund um die Uhr überwachte Betrieb durch die Energie-Uri-Leitstelle sowie die fachkundige Bewirtschaftung durch die Kraftwerksspezialistinnen und -spezialisten.

Die Wasserkraft im Kanton Uri sei eine Erfolgsgeschichte, wie die zahlreichen neu gebauten und erweiterten Kraftwerke in den vergangenen Jahren unterstreichen, heisst es weiter. Die Akzeptanz der Wasserkraft in der Bevölkerung sei sehr hoch, wie nationale Umfragen immer wieder zeigten. Mitverantwortlich dafür sei sicherlich auch die konkrete Wertschöpfung vor Ort: Allein beim Kraftwerk Palanggenbach kommen jährliche Abgaben in Form von Wasserzinsen, Steuern und Dividenden dem Kanton, der Korporation Uri und der Gemeinde Seedorf in der Höhe von rund 300’000 Franken zugute. Darüber hinaus schaffen Betrieb und Unterhalt der Anlagen Arbeitsplätze in der Region.

Das Kraftwerk Palanggenbach im Bodenwald in Seedorf ist ein Partnerwerk. Beteiligt sind die Aventron AG, die Energie Uri AG, die Korporation Uri sowie die Gemeinde Seedorf. Für die Energieproduktion wird das Wasser aus dem Palanggenbach auf 866 Metern über Meer gefasst und fliesst anschliessend durch die 1678 Meter lange Druckleitung mit einem Bruttogefälle von 356 Metern in die Kraftwerkszentrale, wo erneuerbarer Strom produziert wird. Mitte Oktober 2022 erfolgte nach etwas mehr als zwei Jahren Bauzeit die Inbetriebnahme. (mka)

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