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Fasnacht

Seedorf feiert das Fest der Feste

Der Verein Fröschenzunft Seedorf feierte mit einem farbenfrohen Umzug und einer Megaparty das 75-jährige Bestehen.
Farbenfroher Umzug.
Bild: Bruno Arnold (Seedorf, 14. 2. 2026)

Vereinspräsident Christian Herger kommt aus dem Schwärmen noch immer fast nicht heraus: «Das Fest zum 75. Geburtstag der Fröschenzunft Seedorf vom vergangenen Fasnachtssamstag war ein totaler Erfolg», freut er sich nach den sonntäglichen Aufräumarbeiten. «Ich bin überglücklich. Besser hätte es wirklich nicht klappen können.»

Kaffeewagen.
Bild: Bruno Arnold (Seedorf, 14. 2. 2026)

Den Auftakt zu den Festivitäten machte ein farbenfroher Umzug, angeführt von der einheimischen Fröschenzunft, die mit Blechinstrumenten, Trommeln und Pauken die typischen kakofonischen Klänge erzeugte. Mit dabei waren auch die Katzenmusiken aus Sisikon, Attinghausen, Bauen und Flüelen sowie die Guggenmusik Gassäjüüzer. Sogar Muni Max kam beim Umzug in Seedorf zu einem Spezialauftritt. Die Erbauer des hölzernen Gebildes, die Fasnachtsfamilien Infanger/«Riedmättler», zeigten sich dabei sehr grosszügig: Statt – wie der Verein Max der Uristier – Geld für den Kauf und die Platzierung des Holzkolosses in Andermatt zu betteln, machten sie das Gegenteil: Sie verteilten Geschenke, und zwar in Form von fruchtigen Orangen. Die zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauer, welche die Umzugsstrecke vom Feuerwehrlokal via Dorfstrasse zum Kreisschulareal säumten, bedankten sich dafür bei ihnen und allen übrigen Mitwirkenden mit viel Beifall.

Muni Max am Umzug in Seedorf.
Bild: Bruno Arnold (Seedorf, 14. 2. 2026)

«Geniale Atmosphäre»

Nach dem Umzug gingen die Jubiläumsfestivitäten in der Mehrzweckhalle und in der alten Turnhalle weiter. Die Ländlerkapelle Echo vom Gitschä, die Rock-Cover-Band 3 Promill, die Fasnachtsmusik Gheersturz, die «Gassäjüüzer» sowie der junge und aufstrebende DJ Young Woody sorgten für eine ausgelassene Stimmung. Das organisierende Team des Vereins Fröschenzunft konnte nach dem Anlass ein äusserst erfreuliches Fazit ziehen: Begeisterte, bestens gelaunte und friedliche Fasnächtler in fantasievollen und originellen Kostümen, mitreissende Musik, eine absolut geniale Atmosphäre. «Wir haben unser Hauptziel erreicht. Es war wieder mal ein richtiges Dorffest, bei dem sich Jung und Alt friedlich und fröhlich begegnen und gemeinsam echte Fasnachtskultur pflegen konnte. Was will man mehr?» meinte das OK-Team unisono. «Wir haben von verschiedener Seite riesige Komplimente für unseren Aufwand erhalten und gespürt, dass unser Engagement wirklich geschätzt wurde. Die Besucherinnen zeigten nicht nur sehr viel Dankbarkeit, sie waren auch äusserst grosszügig.» Oder wie es ein Festteilnehmer auf den Punkt brachte: «Äs isch eifach dr absoluti Hammer gsi!» Kurz: Beim Seedorfer Fest der Feste des Jahres 2026 herrschte eine kaum mehr zu überbietende super Partystimmung.

Partystimmung.
Bild: Bruno Arnold (Seedorf, 14. 2. 2026)

Vorstandsteam leistet Grossarbeit

Das sechsköpfige Vorstandsteam der Fröschenzunft hat den Grossanlass sozusagen im Alleingang gestemmt. «Es war eine Riesenkiste, die wir auf die Beine gestellt haben und wohl auch der grösste Event, den die 1951 gegründete Fröschenzunft je erlebt hat», ist Christian Herger überzeugt. Zum Erfolg hätten aber nicht nur die OK-Mitglieder beigetragen, sondern auch die vielen Helferinnen und Helfer. «Ohne sie hätten wir es nie geschafft», widmet er allen Beteiligten ein Riesenlob. «Und schliesslich haben nicht zuletzt haben auch die Gemeinde und mehrere Sponsoren dieses Fest mit ihrer grosszügigen Unterstützung überhaupt erst möglich gemacht.»

Prominente Helfer: Landammann Christian Arnold und seine Frau Erika.
Bild: Bruno Arnold (Seedorf, 14. 2. 2026)
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