Wie die Urner Polizei am Dienstagvormittag mitteilte, seien bei der Aktion mehrere Arten von Betäubungsmitteln sowie grössere Mengen Bargeld fest- und sichergestellt worden.
In diesem Zusammenhang wurden vier Personen, drei Schweizer Staatsangehörige und ein serbischer Staatsangehöriger, in Polizeigewahrsam genommen und befragt. Bei einem Schweizer Staatsangehörigen hat die Staatsanwaltschaft beim Zwangsmassnahmengericht einen Antrag auf Untersuchungshaft gestellt.
«Für die Urner Bevölkerung bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefährdung», hält die Urner Polizei in ihrer Mitteilung fest. Und weiter: «Weitergehende Angaben sind mit Rücksicht auf das laufende Strafverfahren zurzeit nicht möglich.» Weitere Abklärungen der Staatsanwaltschaft Uri und der Kantonspolizei Uri sind im Gang.
Das Engagement der Schwyzer Polizei stellt ein klassisches Beispiel interkantonaler Zusammenarbeit dar. Da gleichzeitig mehrere Objekte auf Urner Boden durch die Polizei kontrolliert worden sind, war man auf personelle Unterstützung durch die Nachbarkorps von Schwyz und Nidwalden angewiesen. Konkret soll die Kapo Schwyz mehrere Spezialisten ihrer Interventionseinheit ins Urnerland geschickt haben. gh
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