Das Drama «Kurak» hat es ins Programm des 30. Busan International Film Festival (BIFF) in Südkorea geschafft. Beim grössten Filmfestival Asiens, welches jährlich rund 200'000 Besucher anzieht, wird der kirgisische Spielfilm das erste Mal der Öffentlichkeit präsentiert. Stattfinden wird das Festival vom 17. bis 26. September.
Dank der Filmförderung Zentralschweiz und durch die Co-Produktion des in Luzern lebenden Produzenten Kairat Birimkulov spielte auch die Schweiz eine wichtige Rolle bei der Umsetzung dieses Projekts. Das vom kirgisischen Studio Oymo produzierte Drama zeigt, dass die Schweiz sich für internationale und gesellschaftlich relevante Filmstoffe engagiert.
In drei zusammenhängenden Episoden werden die Geschichten von kirgisischen Frauen erzählt, die mit Gewalt, Willkür und gesellschaftlicher Ohnmacht konfrontiert werden. Der Spielfilm ist geprägt von lebensnahen Darstellungen und dokumentarischer Anmutung und zeigt auf eindrückliche Art und Weise, wie hierarchische Systeme die Rechte der Frauen in Zentralasien unterdrücken und ihr Leben prägen. Dabei werden extreme strukturelle Ungleichheiten beleuchtet – ein Thema, das weltweit beschäftigt. (gsi)

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