Vor einer Woche ging an vielen Orten im Kanton Luzern die Schule los. Die Luzerner Polizei nahm dies zum Anlass, am Donnerstag, 20. August, bei Schulhäusern und auf Schulwegen in mehreren Gemeinden Geschwindigkeitskontrollen durchzuführen. Das Ergebnis, das sie am Donnerstag meldete: Über 300 Geschwindigkeitsüberschreitungen innerhalb eines Tages. Acht Personen wurden deswegen angezeigt.
Mit Einhalten der Höchstgeschwindigkeit ist es noch nicht getan
2025 wurde die nationale Präventionskampagne «Luege, Brämse, Halte» gestartet, mit dem Ziel, die Verkehrssicherheit auf Schulwegen nachhaltig zu erhöhen. Im vergangenen Jahr stand das «Luege» im Fokus, 2026 geht es um das «Brämse».
Kinder können unvermittelt hinter parkierten Fahrzeugen, Hecken und weiteren Sichthindernissen auf die Strasse laufen. In solchen Situationen geht es darum, rechtzeitig bremsen zu können. Die signalisierte Höchstgeschwindigkeit einzuhalten, genüge nicht immer, so die Polizei. Entscheidend sei eine defensive und vorausschauende Fahrweise: «Bereits eine geringfügige Reduktion der Geschwindigkeit verkürzt den Anhalteweg deutlich und kann entscheidend dazu beitragen, Unfälle zu verhindern.» (sig)
Sicherheitstipps für Fahrzeuglenkende
- Aufmerksam fahren und insbesondere bei Schulen, Kindergärten und in Wohnquartieren mit Kindern rechnen
- Die Geschwindigkeit frühzeitig reduzieren und diese den Sicht- und Verkehrsverhältnissen anpassen
- Vor Fussgängerstreifen vollständig anhalten
- Auf Handzeichen verzichten: Kinder sollen sich auf den gesamten Verkehr konzentrieren
- Stehen bleiben, bis das Kind die Fahrbahn vollständig überquert hat
Weitere Infos unter www.safe2school.ch.
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