Die Schulanlage Wartegg soll in ein paar Jahren saniert und erweitert werden. Im Rahmen der Vorabklärungen wurden nun in einigen Bauteilen des Schulhauses asbesthaltige Materialien gefunden, wie die Stadt Luzern mitteilt.
Der Baustoff, der für Menschen enorm schädlich sein kann, sei in Klebstoffen von Bodenbelägen und unterhalb von Wandfliesen festgestellt worden. Weiter sei Asbest in einem Raum in den Rohrisolationen, in einem anderen in Akustikdeckenplatten und in einem dritten Raum in Teilbereichen des Verputzes der Wände nachgewiesen worden.
Erste Massnahme in den Osterferien
Weil die Asbestfasern in allen Bereichen fest gebunden in das Material eingebaut sind, können sich gemäss Stadt bei normaler Nutzung und ohne mechanische Bearbeitung keine der schädlichen Fasern in die Raumluft freisetzen. Es bestehe so keine Gefährdung für die Nutzenden der Gebäude.
Gemäss den gesetzlichen Vorschriften muss die fachgerechte Entfernung deshalb erst während der geplanten Gesamtsanierung und Erweiterung der Schulanlage durchgeführt werden – mit Ausnahme eines Betreuungsraums. Obwohl auch dort keine Gefährdung bestehe, habe die Stadt aufgrund der Empfehlungen von Fachpersonen entschieden, die Akustikdeckenplatten, in denen Asbest nachgewiesen wurde, schon während der Osterferien 2024 vorsorglich zu entfernen und fachgerecht zu entsorgen. Die Arbeiten dazu finden vom 2. bis 12. April statt. (sre)
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