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Stans

Schlüsselübergabe für die neue Werkstätte des Weidlis

Kurz vor Ostern übernahmen die Baukommissionsmitglieder der Stiftung Weidli Stans von Plus Architekten die Schlüssel zur neuen Werkstätte. Die Mitarbeitenden an den geschützten Arbeitsplätzen und die Angestellten freuen sich auf den Umzug von Ende April 2026.
Kurz vor Ostern erfolgte die Schlüsselübergabe zur neuen Werkstätte der Stiftung Weidli Stans. Über den Umzug freuen sich (von rechts): Reto Leuenberger, Leiter Werkstätte, Markus Knupp, Geschäftsführer, Alice Imboden, GL-Assistentin, Karl Tschopp, Stiftungsratspräsident, René Jacomet, Stiftungsrat, Theo Barmettler, Roland Odermatt und Luca Perma von Plus Architekten Stans.
Bild: Stiftung Weidli Stans

Kurz vor Ostern übernahmen die Baukommissionsmitglieder der Stiftung Weidli Stans von Plus Architekten die Schlüssel zur neuen Werkstätte. «Alle Ziele sind erreicht», meinte René Jacomet, Mitglied des Stiftungsrats und der Baukommission, bei der Übernahme des symbolischen Schlüssels für die neue Werkstätte, wie es in einer Mitteilung der Stiftung heisst. «Der Terminplan wurde eingehalten. Es gab weder beim Bau noch bei den Kosten unangenehme Überraschungen. Zudem konnten wir die Aufträge mehrheitlich an Unternehmen in der Region vergeben. Auch unser Spendenziel haben wir erreicht. Dafür danken wir allen Unterstützenden.

Entsprechend gross ist die Vorfreude. Die neue Werkstätte bietet attraktive Arbeitsplätze für Menschen mit Beeinträchtigung sowie für das Begleitpersonal.» Speziell stolz seien sie darauf, dass die Mitarbeitenden am geschützten Arbeitsplatz als künftige Nutzende ihre Ideen in das Bauvorhaben einbringen konnten.

Zweckmässig und nutzergerecht

Bei der Schlüsselübergabe erläuterte Theo Barmettler von Plus Architekten das Architektur-Konzept: «Als inklusiver, barrierefreier Arbeitsraum konzipiert, vereint der Neubau Funktionalität, Orientierung, Tageslicht, Akustik und eine wertige Atmosphäre in klarer architektonischer Sprache.» Die neue Werkstätte mit der übersichtlichen Anlieferung ist durchwegs barrierefrei. Das Raumprogramm umfasst diverse helle Produktionsräume, IV-WCs, einen Ruhe-Raum als Rückzugsmöglichkeit und Schulzimmer für die lebenspraktische Bildung. Im obersten Stock ist ein Bistro eingerichtet. Die vergrösserte Wäscherei im zweiten Obergeschoss verfügt über eine viermal grössere Kapazität als bisher. Dies ermöglicht neue Fremdaufträge. Nur die Umgebung mit dem Erlebnisweg, den Begegnungszonen und dem rückseitigen Gärtli wartet noch auf die Vollendung. Für dessen Finanzierung werden immer noch Baumpatenschaften gesucht. (zvg)

Die Bevölkerung ist am Tag der offenen Türen vom 19. September 2026 zur Besichtigung der neuen Werkstätte eingeladen.

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