
In Oberkirch ist am Sonntagnachmittag eine Scheune in der Nähe des Golfplatzes vollständig niedergebrannt. Wie die Feuerwehrregion Sursee gegenüber unserer Zeitung sagte, standen die Einsatzkräfte auch am Abend weiterhin vor Ort. Am Abend wurde der Bereich des Heustocks mit einem Bagger abgetragen, um mögliche Glutnester freizulegen und zu löschen.

Der Einsatz war umfangreich: 83 Angehörige der Feuerwehrregion Sursee waren vor Ort. Hinzu kommen rund zehn Einsatzkräfte der Feuerwehr Grosswangen sowie sechs Angehörige der Feuerwehr Stadt Luzern. Letztere unterstützten die Löscharbeiten mit einer Drohne. Damit könnten die Einsatzkräfte das Brandgebiet aus der Luft überblicken und gezielt nach Glutnestern suchen.

Auch der Rettungsdienst rückte mit mehreren Ambulanzen aus. Eine Person musste wegen einer Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht werden. Weitere Verletzte gab es nach Angaben der Feuerwehrregion Sursee nicht. Wie die Kantonspolizei am Montagmorgen mitteilt, konnten die Tiere ohne Verletzungen in Sicherheit gebracht werden.
Für die Anwohnenden bestand laut der Feuerwehr zu keinem Zeitpunkt eine unmittelbare Gefahr. Der Funkenflug wurde jedoch beobachtet, um ein Übergreifen des Feuers zu verhindern. Glücklicherweise habe sich der Brand nicht unmittelbar am Wald befunden, sagte die Feuerwehrregion Sursee.

Aufgrund des Brandes ist die Schellenrainstrasse zudem in beide Richtungen gesperrt. Laut dem TCS wird der Verkehr entsprechend umgeleitet.



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