(pd/sez) Wegen der Coronapandemie fand die Diplomfeier vergangenen Freitag in einem schlichteren Rahmen statt als üblich. So mussten die Absolventinnen und Absolventen beispielsweise darauf verzichten, ihre Angehörigen zur Feier einzuladen. Urs Burch, Leiter des Amts für Berufsbildung Obwalden, gratulierte anlässlich der 21. Diplomfeier allen zum erfolgreichen Abschluss. «Sie wurden an der Höheren Fachschule gefordert und gefördert und sind nun bestens gerüstet, um anspruchsvolle Aufgaben zu meistern.» Burch dankte auch der Schulleitung unter Alois Amstutz, Eva Maria Amstutz und Rosmarie Amstutz für ihren unermüdlichen Einsatz zu Gunsten der höheren Berufsbildung. «Die MediTechnik, wie wir sie in Obwalden liebevoll nennen, ist eine Perle in der schweizerischen Bildungslandschaft», so Burch.
In sieben Semestern zur gefragten Fachperson
Die Höhere Fachschule Medizintechnik ist im Berufs- und Weiterbildungszentrum (BWZ) in Sarnen einquartiert. Die Ausbildung wird in der Regel berufsbegleitend in sieben Semestern absolviert. Sie bietet den Studierenden eine grundlegende Spezialisierung in der Medizintechnik. Beispielsweise in Spitälern und in der Industrie sind Medizintechniker gefragte Experten, weil sie ein wichtiges Bindeglied darstellen zwischen rein medizinisch geschultem Personal und Technikern ohne medizinische Ausbildung. Zu den Aufgaben von Medizintechnikern gehört beispielsweise die Beschaffung, Einrichtung und Instandhaltung von medizintechnischen Geräten wie Magnetresonanztomographen, Dialysemaschinen oder Beatmungsgeräten. Aus Ob- bzw. Nidwalden stammt dieses Jahr ein Absolvent: Salomao de Oliveira aus Stans.

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