Nidwalden

Salon der Gegenwart in der Galerie Stans: Figürliche Malerei zum Thema «Orte»

Die Galerie Stans präsentiert vom 30. Mai bis 27. September die Ausstellung «Orte» des «Salon der Gegenwart». Die Gruppierung figurativer Malerei aus Zürich zeigt gemeinsam mit Gästen aus der Zentralschweiz vielfältige Interpretationen des Themas «Orte».
Giampaolo Russo, Landschaft Werdinsel, Öl auf Leinwand
Bild: Galerie Stans, Giampaolo Russo

Die Zürcher Gruppierung der figurativen Malerei «Salon der Gegenwart» tritt mit Gästen aus der Region erstmals in der Zentralschweiz auf. In vier Institutionen werden Werke aller fünfzehn Beteiligten gezeigt, jeder Ausstellungsort setzt aber einen eigenen inhaltlichen Schwerpunkt. Die Galerie Stans nimmt das vielseitige Phänomen «Orte» in den Blick. Fünfzehn Interpretationen dieses Themas sorgen für Vielfalt, wie es in einer Ankündigung der Galerie Stans heisst.

Gäste aus der Zentralschweiz

Die vier Ausstellungsinstitutionen Galerie Stans, Tal Museum Engelberg, akku Kunstplattform Emmen und Hans Erni Museum Luzern begrüssen im Sommer 2026 den «Salon der Gegenwart». Der «Salon der Gegenwart» ist eine lose Gruppe Schweizer Künstlerinnen und Künstler, die vor zwölf Jahren von Giampaolo Russo in Zürich gegründet wurde.

Zehn Künstlerinnen und Künstler aus dem Umkreis des «Salon der Gegenwart» und als Gäste fünf Malerinnen aus der Zentralschweiz nehmen an der Ausstellung teil und veranschaulichen die Aktualität und Vielseitigkeit der gegenständlichen Malerei. Vertreten sind verschiedene Generationen, namentlich Urs Aeschbach, Stefan Auf der Maur, Irene Bisang, Miranda Fierz, Corinne Güdemann, Anna Krammig, Rosina Kuhn, Sepideh NourManesh, Vera Mattmann, Andrea Muheim, Ercan Richter, Giampaolo Russo, Lukas Salzmann, Karoline Schreiber und Rebekka Steiger.

Reiches Angebot

Thematisch wird ein breites Feld abgedeckt. Zu sehen sind ländliche und städtische Landschaften aus der Schweiz, aber auch Sujets aus Irland oder Vietnam. Auch imaginäre Landschaften und Menschenbilder sind vertreten. Kleine Leinwände, die vor Ort gemalt wurden, wechseln mit Grossformaten, die im Atelier entstanden.

Die Ausstellung in der Galerie Stans startet am Samstag, 30. Mai, und dauert bis zum 27. September, mit einer Sommerpause vom 6. Juli bis 21. August. Sie ist jeweils Donnerstag bis Sonntag bei freiem Eintritt geöffnet. Sie wird mit einem reichen Begleitprogramm mit Ausstellungsrundgängen, Begegnungen mit den Kunstschaffenden und musikalischen Live-Auftritten ergänzt. Auch die Veranstaltungen kreisen um das Thema «Orte» und belegen die Aktualität und die Vielfalt der figurativen Malerei. (zvg)

Vernissage: Samstag, 30. Mai, 15 bis 18 Uhr; 16.30 Uhr: Grusswort von Giampaolo Russo, Gründer «Salon der Gegenwart», Einführung durch Kurator Urs Sibler.

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