Im Jahr 2024 gingen bei der NSV laut einer Medienmitteilung insgesamt 546 Schadenmeldungen ein, womit die Zahl der Schäden unter dem langjährigen Durchschnitt lag. Obwohl die Summe der Elementarschäden leicht über dem Vorjahr lag, blieb sie dennoch ebenfalls unter dem langjährigen Mittel. Erneut führten Sturmschäden die Statistik an, während Hagelschäden vergleichsweise gering ausfielen.
Ein einschneidendes Ereignis sei der Grossbrand am 19. März 2024 in der Parketterie in Wolfenschiessen gewesen, der hohe finanzielle Schäden verursacht habe. Diese seien aus Eigenmitteln sowie über die Rückversicherung gedeckt worden, so die Mitteilung weiter. Die ideellen Verluste, die bei einem solchen Brand entstünden, seien jedoch nicht ersetzbar.
Dank einer hervorragenden Rendite von 5.92 Prozent auf dem Anlageportfolio, bestehend aus Finanz- und Immobilienanlagen, habe die NSV ihre finanziellen Reserven weiter stärken können. Diese erfreulichen Ergebnisse ermöglichten es der Versicherung, Versicherungsrisiken nachhaltig zu finanzieren und bei hohen Schadensummen auf sofortige Prämienerhöhungen zu verzichten. In schadenarmen Jahren profitierten Versicherte durch Überschüsse in Form von Prämienrabatten.
Sachversicherung engagiert sich für die Gemeinschaft
Besondere Herausforderungen habe die Abteilung «Intervention» im Rahmen der Ukraine-Friedenskonferenz auf dem Bürgenstock gemeistert. Zusammen mit der Stützpunktfeuerwehr Stans, den Ortsfeuerwehren Stansstad und Buochs-Ennetbürgen sowie der Chemiewehr Uri sei das Feuerwehrinspektorat wesentlich an der Planung und Durchführung der Konferenz beteiligt gewesen. Die umfangreichen Sicherheitsmassnahmen, die Bereitstellung personeller Ressourcen und die Organisation von Einsatzmaterial aus der gesamten Schweiz seien professionell und zuverlässig bewältigt worden. Allen beteiligten Einsatzkräften gelte ein grosser Dank für ihre ausserordentliche Leistung und ihren unermüdlichen Einsatz.
Aufgrund des positiven Jahresergebnisses und ausreichend hoher Reserven freue sich die NSV, den Versicherten bei der nächsten Jahresprämienrechnung im Januar 2026 eine Überschussbeteiligung von insgesamt rund 2,84 Millionen Franken auszuschütten. (zvg/mu)

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