Schnee, Regen, stürmische Sommer – und dennoch: Die SAC-Hütten in der Innerschweiz hielten im Jahr 2024 den oft widrigen Bedingungen stand. Insgesamt verzeichneten die 147 geöffneten SAC-Hütten schweizweit über 363’000 Übernachtungen – das viertbeste Ergebnis in der Geschichte des Schweizer Alpen-Clubs. In der Zentralschweiz gibt es über 40 SAC-Hütten.
Kurze Sommersaison
Die grossen Zuwächse fanden im Jahr 2024 jedoch anderswo statt – insbesondere in Graubünden und im Wallis. Zwischen November und April stieg die Zahl der Winterübernachtungen schweizweit um 12,2 Prozent.
Die Sommersaison hingegen begann vielerorts verspätet und endete ungewöhnlich früh: Anhaltender Regen und Schneefall führten in der Region zu leeren Matratzenlagern und erschwertem Zugang zu den Hütten. Insgesamt wurden in der warmen Jahreszeit 6,1 Prozent weniger Übernachtungen gezählt.
Wirtschaftlich stabil
Trotz aller Herausforderungen konnten die SAC-Hütten ihre wirtschaftliche Stabilität wahren. Aufgrund von Preissteigerungen belief sich der Umsatz auf rund 10,3 Millionen Franken. Dies bedeutet schweizweit ein Plus von 2,5 Prozent.
Der Gesamtumsatz aller SAC-Hütten lag 2024 bei 37,8 Millionen Franken, wovon 2,2 Millionen Franken in den zentralen Hüttenfonds flossen. Diese Mittel kommen Hüttenumbauten und Sanierungen zugute. (jdi)

Kommentare
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien, die Kommentare werden von uns moderiert.
Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare geschrieben.