Carmen Epp
Carmen Epp
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Neun Hallen, 200 Aussteller, fünf Bühnen, acht Restaurants und ein Riesenrad: Mit diesen Elementen wollen die Organisatoren der Wirtschafts- und Erlebnismesse ab dem 6. September «den Stier zum Fliegen bringen».
Vier Tage später steht fest: Das Ziel ist erreicht. Die Besucherzahl kann von den erwarteten 20’000 auf 35’000 fast verdoppelt werden. Und auch finanziell wird die «Uri 18» zum Überflieger. So schliesst die Rechnung am Ende mit einem Gewinn in der Höhe von 200000 Franken ab.
Musik, Sport, Spass und Promis locken Besucher an
Zum Erfolg der «Uri 18» trägt auch das Rahmenprogramm bei. Mit Schlagerstar Leonard, Sängerin Anna Rossinelli und der Band Baba Shrimps wird das Gelände Eyschachen auch abends zum Publikumsmagneten. Genauso wie beim Überflug des PC-7-Teams der Armee. Und mit Tanzshows, dem «Ländlerzmorge» von Radio Central, einer Bike-Show, «Wetterschmöcker» Martin Holdener, Speedpainting, Live-Demonstrationen der Urner Blaulichtorganisationen, und einem «Super-Zehnkampf» wird Jung und Alt etwas geboten.
Für Aufsehen auch prominente Besucher. So besichtigen am Eröffnungstag etwa Bundesrat Ignazio Cassis und Petra Gössi, Präsidentin der FDP Schweiz, die Hallen der «Uri 18». Und am Wirtschaftstalk stellen sich Samih Sawiris, Top-Managerin Doris Russi, Unternehmer Martin Herrenknecht und Markus Bucher, CEO der Pilatus Flugzeugwerke AG, den Fragen der ehemaligen «Tagesschau»-Moderatorin Beatrice Müller.
Erneute Durchführung ist denkbar
Das OK mit Regierungsrat Urban Camenzind an der Spitze ist dankbar für den Erfolg der «Uri 18». Dass in einigen Jahren wieder eine Wirtschafts- und Erlebnismesse im Kanton Uri durchgeführt wird, ist durchaus denkbar. Einen Messerhythmus dieser Dimensionen in zwei, drei oder vier Jahren sei jedoch nicht verkraftbar, sagt René Röthlisberger vom Dachverband Wirtschaft Uri im Anschluss an die Messe. «Wir haben jedoch bereits Ideen, dass es nicht zwölf Jahre dauert, bis wir wieder etwas bieten könnten.»



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