Kanton Uri

Wechsel an der Spitze des Rotary Club Uri

Ab dem 1. Juli ist Marco Zanolari neuer Präsident und Sabine Arnold neue Programmchefin. Erfreuliche Nachrichten gibt es auch bei den Mitgliedern.

Mit einer Tavolata im Restaurant 54 hat der Rotary Club Uri am Montag, 29. Juni, den Wechsel in der Clubführung gefeiert. Das Amtsjahr von Philipp Sicher als Präsident und Anja Wild als Programmchefin endete damit. Ab dem 1. Juli übernehmen Marco Zanolari als neuen Präsidenten und Sabine Arnold als neue Programmchefin das Zepter, wie der Rotary Club schreibt. Das neue Präsidialjahr steht unter dem Motto «Besser zusammen». Der Leitgedanke soll das Clubleben stärken und nach aussen das Engagement für die Gesellschaft sichtbar machen.

Mit Philipp Sicher (links) und Marco Zanolari wurde die Stabsübergabe nicht bloss ein formeller Akt, sondern auch Ausdruck eines vertrauensvollen Miteinanders.
Bild: Cornel Betschart

Bevor Marco Zanolari den Blick nach vorne richtete, dankte er seinem Vorgänger Philipp Sicher herzlich für dessen grossen Einsatz. Ein ebenso grosser Dank galt Anja Wild. Ihr Organisationstalent, ihre Ideen und ihre Zuverlässigkeit hätten das Clubleben spannend gemacht und nachhaltig geprägt.

Ein Motto als Haltung

«Besser zusammen» sei mehr als ein Spruch, betonte Zanolari. Es sei eine Haltung. Der Rotary Club Uri sei dann besonders stark, wenn Verantwortung geteilt und gemeinsames Engagement über individuelle Interessen gestellt würden. Unter diesem Leitgedanken will der Club bestehende Projekte weitertragen und weiterentwickeln. Dazu gehören neben dem Engagement gegen Polio und der Unterstützung von Survival Box neu das Clubprojekt Senior Dent. Dieses ermöglicht älteren Menschen, die es sich nicht leisten können, eine angemessene Zahnversorgung in Anspruch zu nehmen.

Mit Rotary Kinder und Jugendliche unterstützt der Rotary Club Uri mit dem Hilfswerk der Kirchen Uri Kinder aus Familien, die Sozialhilfe beziehen. Ermöglicht werden beispielsweise Vereinsbeiträge, Fussballschuhe oder Musikinstrumente. Dabei geht es nicht um das zwingend Notwendige, sondern um jene Dinge, die Kindern Freude bereiten und Teilhabe ermöglichen. Mit der Rotary Mental Health Initiative will man zusätzlich die psychische Gesundheit junger Menschen stärken und mit der Freizeitgruppe Insieme gemeinsame Erlebnisse mit beeinträchtigten Menschen planen.

Das Rotary-Programm von Sabine Arnold beweist Kontinuität, setzt aber auch eigene Akzente durch regionale Persönlichkeiten und aktuelle Themen.
Bild: zvg

Clubübergreifende Anlässe zum Auftakt

Die neue Programmchefin Sabine Arnold gab zudem einen Ausblick auf das kommende Programm. Im August stehen Anlässe mit befreundeten Clubs im Zentrum. Am 17. August findet die traditionelle Nauenfahrt mit dem Rotary Club Schwyz-Mythen statt. Am 24. August folgt das Klausentreffen mit dem Rotary Club Glarus im Hotel Klausenpass. Auch fachliche und gesellschaftliche Themen prägen das Programm: Am 31. August spricht Erich Keller, Leiter Verkauf Schweiz bei Felchlin. Am 7. September berichtet der erfolgreiche Urner Mountainbiker Fabio Püntener über seinen Weg «von der Worst-Case-Situation zur Welt Nr. 1». Am 14. September folgt ein Beitrag von Mitrotarier Claudio Deplazes zu Sedrun Solar, der grössten alpinen PV-Grossanlage der Schweiz.

Neue Mitglieder willkommen geheissen

Erfreuliche Nachrichten gibt es auch bei den Mitgliedern. Neu willkommen geheissen wurden Ivan Aeschbacher – Mitglied der Geschäftsleitung von Gisler 1843, Lucien Berlinger – CEO der Urner Kantonalbank sowie Kurt Gisler – Malermeister und Unternehmer. Berlinger war zuvor Mitglied des Rotary Club Zürich International und ist seit 2007 Rotarier. Gisler gehörte bisher dem Rotary Club Luzern an und ist seit 2002 Rotary-Mitglied.

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