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Zug

Risch: Kein zweiter Immobilienfachmann im Rat

Im Gemeinderat bleibt alles wie gehabt. Bei der Wahl um die Sitze in der Rechnungsprüfungskommission besteht hingegen die seltene Situation einer Abwahl.
Alter und neuer Gemeinderat (von links): Ruedi Knüsel (FDP), Franz Zoppi (SVP), Gemeindepräsident Peter Hausherr (CVP), Roland Zerr (FDP) und Markus Scheidegger (CVP). (Bild: Jakob Ineichen (Rotkreuz, 7. Oktober 2018))

Raphael Biermayr

Raphael Biermayr

Der Rischer Gemeinderat wird sich in der Legislatur 2019 bis 2022 unverändert präsentieren: Weder Roger Gwerder (Grüne) noch Matthias Werder (SVP) haben einen der Bisherigen verdrängen können. Die 778 respektive 687 Stimmen waren deutlich zu wenig, um den Arrivierten gefährlich werden zu können. Damit ist auch klar, dass neben Peter Hausherr (CVP) kein weiterer Immobilienfachmann an der Führung der Baugemeinde schlechthin beteiligt sein wird.

Hausherr war als Präsident ohne Konkurrent und erzielte in der Gemeinderatswahl mit 1654 Stimmen wie schon 2014 und 2010 das beste Ergebnis aller Kandidaten. Gewohnt unaufgeregt folgerte er: «Die Bevölkerung will mit der bewährten Crew weitermachen. Das gibt uns Schub für die künftigen Aufgaben.»

Hinter Hausherr gab es in der «Rangliste» der Gewählten Verschiebungen im Vergleich zu vor vier Jahren: Der Schulpräsident Markus Scheidegger (CVP) und der Bauchef Ruedi Knüsel haben die Plätze getauscht, ebenso der Sozialvorsteher Roland Zerr (FDP) und der Finanzchef Franz Zoppi (SVP). Zerr hat über 300 Stimmen mehr geholt hat im Vergleich zum Jahr 2014, als er neu war. Die Stimmbeteiligung lag bei einem selbst für die Gemeinde Risch bemerkenswert tiefen Wert von rund 33 Prozent.

Gar noch weniger Stimmberechtigte interessierten sich für die Entscheidung um die drei Sitze in der Rechnungsprüfungskommission (RPK). 31 Prozent wählten den bisherigen Martin Baumann (CVP, auch als Präsident) sowie die neuen Markus Zurkirchen (FDP) und Doris Hettinger (parteilos). Das ergibt die rare Situation, dass mit Matthias Werder ein Mitglied aus der RPK abgewählt worden ist – mit über 400 Stimmen Rückstand auf die Novizen. Immerhin bleibt er Kantonsrat. Werder war kantonsweit der einzige Kandidat für alle drei Ämter, über die allein auf Gemeindeebene entschieden wird. (bier)

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