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Neue Preise und drei Wochen Vollsperre: Rigi Bahnen wappnen sich für Zukunft

Ab Juni 2026 gelten auf der Rigi neue Preise. Im Jahr darauf wird die Bahninfrastruktur auf Vordermann gebracht.
Von diesen mordernen Zugkompositionen erhalten die Rigi Bahnen AG von Stadler Rail im Jahr 2030 vier weitere Fahrzeuge geliefert.
Bild: Urs Flüeler/Keystone (Goldau, 17. 9. 2021)

Ab 2030 sollen auf der Rigi neue Gelenktriebwagen ab Goldau verkehren. Damit es so weit kommt, müssen die Rigi Bahnen Anpassungen an der Infrastruktur vornehmen. 2027 sind die Abschnitte Klösterli und Staffel a der Reihe. Dafür wird das Bahntrassee zwischen Goldau und Rigi Staffel vom 5. bis 23. April 2027 gesperrt, wie die Rigi Bahnen mitteilen.

Für die dreiwöchige Vollsperrung habe man sich bewusst entschieden, schreibt das Unternehmen. So können die Arbeiten bei Tageslicht ohne Unterbrüche durchgeführt werden. Eine Durchführung der Arbeiten nachts hätte erhebliche Nachteile mit sich gebracht: etwa längere Bauzeiten, höhere Kosten und eine eingeschränkte Logistik, da die Fahrbahn täglich wiederhergestellt werden müsste.

Preisanpassung gilt nicht für bewohnte Gebiete

Eine weitere Neuerung tritt per Juni 2026 in Kraft, und zwar eine Anpassung der Preise. Damit können «die anstehenden grossen Investitionen in Infrastruktur und Rollmaterial getragen werden», so die Rigi Bahnen. Die Tageskarte für die Rigi Bahnen etwa wird neu 84 Franken kosten (bisher: 78 Franken).

Neu gelten vier Tarifstufen. Nebst Preiserhöhungen profitieren etwa die Stationen Rigi Scheidegg, Staffelhöhe oder Wölfertschen von der Integration in die gleiche Tarifstufe wie Rigi Kaltbad und werden günstiger. Fahrten hingegen «in die bewohnten Gebiete bis Kaltbad oder Klösterli bleiben unverändert», teilen die Rigi Bahnen mit. Auch der Preis für das 365-Tage-Abo bleibt unverändert. (sig)

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