Der Regionale Sozialdienst (RSD) Obwalden hat im Sommer 2023 seine operative Tätigkeit am Standort in Alpnach Dorf aufgenommen. An der Versammlung des RSD Obwalden am vergangenen Dienstag, 31. März, wurde der Geschäftsbericht 2025 durch die Delegierten der Obwaldner Gemeinden genehmigt, wie es in der Mitteilung des Sozialdienstes heisst.
Erneut habe die Jahresrechnung des RSD Obwalden besser als budgetiert abgeschlossen. Die direkten Fallkosten betrugen knapp 10 Millionen Franken und lagen rund 1,5 Millionen Franken unter Budget. Die höchsten Kosten verursachen dabei jeweils Institutionen für Erwachsene. Die Betriebskosten lagen mit rund 3,5 Millionen Franken knapp 180'000 Franken unter Budget.
Tiefe Sozialhilfequote
Die Fallzahlen in der wirtschaftlichen Sozialhilfe nahmen gegenüber dem Vorjahr um 16 Dossiers auf insgesamt 146 Dossiers ab. Die Sozialhilfequote entspricht dem Anteil der Personen der gesamten ständigen Wohnbevölkerung, die im Erhebungsjahr wirtschaftliche Sozialhilfe bezogen haben. Die Sozialhilfequote im Kanton Obwalden lag im Jahr 2024 erneut unter dem schweizerischen Durchschnitt von 2,9 Prozent, sie lag bei 0,8 Prozent. Dies ist schweizweit die tiefste Quote. Der Wert liegt für 2025 noch nicht vor.
Wie bereits in den Vorjahren sind die Fallzahlen bei den Kindes- und Erwachsenenschutzmassnahmen insgesamt wiederum leicht angestiegen – auf 352 geführte Mandate. Dabei sei auch eine Zunahme der Komplexität festzustellen, heisst es in der Mitteilung.
Der RSD Obwalden ist zuständig für die Sozialhilfe, die Alimentenhilfe und für das Führen von Massnahmen im Auftrag der KESB Obwalden. Zudem ist der RSD Obwalden verantwortlich für Kostengutsprachen im Sozialbereich und amtet als Bewilligungs- und Aufsichtsinstanz für Kindertagesstätten, Tagesfamilien und Pflegefamilien. (zvg)
Weitere Informationen unter www.rsd-obwalden.ch.


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