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Hallenschwinget

Drei Eidgenossen treten in Engelberg an

Der Rangschwinget in Engelberg ist für die Schwinger ein beliebter Gradmesser vor dem Start der Freiluftsaison. Für den Festanlass vom Samstag, 28. März, haben sich 162 Aktive eingeschrieben.
Vor einem Jahr setzte sich Stefan Ettlin mit Fussstich gegen Christoph Waser durch. Der Beckenrieder Waser nimmt auch in diesem Jahr am Rangschwinget teil.
Bild: Beat Christen

162 Aktivschwinger haben sich für den traditionellen Hallenschwinget in Engelberg eingeschrieben, der am 28. März in der Tennishalle des Sporting-Parks stattfinden wird. Mit von der Partie sind die drei Eidgenossen Marcel Bieri (Edlibach), Lukas Bissig (Attinghausen) und Martin Roth (Herisau). Auch in diesem Jahr entsenden wieder alle Kantonalverbände des Innerschweizerischen Schwingerverbandes Aktive ins Klosterdorf. Zu ihnen gesellen sich neun Teilverbandskranzer sowie 24 Schwinger mit einer kantonalen Auszeichnung.

Als Gäste reisen Schwinger aus der Südwestschweiz sowie dem Tessin ins Klosterdorf. Mit dem letztjährigen Allweg-Sieger Marcel Bieri tritt in Engelberg ein Schwinger an, der dieses Fest bereits 2019 für sich entscheiden konnte. «Spannende Wettkämpfe in den vier Sägemehlringen sind auf jeden Fall garantiert», blickt OK-Präsident Mauri Hurschler zuversichtlich dem Festanlass entgegen. Anschwingen im Sporting-Park für die Aktiven ist um 17 Uhr.

Start mit den Jungschwingern

Bereits um 8 Uhr nehmen die Jungschwinger die Schwingerarbeit auf. Wie wichtig dieser Wettkampf ist, zeige die Tatsache, dass sich in diesem Jahr gegen 300 Nachwuchsschwinger dem Zweikampf in den Sägemehlringen stellen werden. «Damit wir zeitlich nicht ins Hintertreffen geraten, werden wir die Jungschwinger auf fünf Plätzen antreten lassen», so der OK-Präsident. Für Mauri Hurschler ist diese grosse Teilnehmerzahl ein wichtiges Indiz dafür, dass in den verschiedenen Klubs gute Nachwuchsarbeit geleistet wird.

Wieder mit von der Partie sind auch in diesem Jahr die Steinstösser. Sie werden in der Pause der Aktivschwinger ins Wettkampfgeschehen eingreifen. Engelberg ist auch für sie ein Formtest. Gestossen wird mit dem 48 Kilogramm schweren Stein vom Ob- und Nidwaldner Schwingerverband. (zvg)

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