«Mit grosser Freude und Stolz blickt Pro Senectute Uri auf die ersten zwei Projektjahre von ‹Generationen im Klassenzimmer› zurück», schreibt die Organisation in einer Medienmitteilung. Das Projekt, welches im Sommer 2023 als Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit der Schule Altdorf gestartet worden sei, habe dank der finanziellen Unterstützung der Dätwyler Stiftung im vergangenen Schuljahr auf weitere Schulen im Kanton Uri ausgeweitet werden können. Das Projekt fördere den Austausch zwischen den Generationen, indem Seniorinnen und Senioren aktiv in den Schulalltag eingebunden werden.
Ab Schuljahr 2025/2026 bestehe die Zusammenarbeit für das Projekt bereits mit folgenden fünf Urner Schulen: Altdorf, Attinghausen, Kreisschule Urner Oberland sowie neu an den Primarschulen Seedorf und Schattdorf.
Eine Umfrage unter allen Urner Schulen habe gezeigt, dass zurzeit mindestens drei weitere Schulen an einer Zusammenarbeit interessiert sind. Pro Senectute Uri freut sich laut der Mitteilung über das rege Interesse der Urner Schulen und verfolgt das Ziel, das Projekt innerhalb der nächsten zwei Jahre allen Urner Schulen zugänglich zu machen. Seniorinnen und Senioren unterstützten die Kinder im Schulalltag bei verschiedenen Aktivitäten.
Positive Resonanz und wertvolle Erfahrungen
Die Resonanz von Seiten der teilnehmenden Seniorinnen und Senioren, sowie der Schulen sei durchwegs positiv. Die Seniorinnen und Senioren bereicherten den Schulalltag mit ihrer Lebenserfahrung und ihrem Engagement. Der Einsatz der Seniorinnen und Senioren im Klassenzimmer werde als Mehrwert und Win-Win-Situation für alle Beteiligten gesehen.
Die Lehrpersonen würden den Austausch als spannend beschreiben. Die Schülerinnen und Schüler freuten sich, wenn die Seniorin oder der Senior im Einsatz sei und profitierten von Inputs aus der «echten» Welt. Seniorinnen und Senioren schätzten die positiven Erlebnisse und Begegnungen in der Schule, die Offenheit und Neugier der Kinder und den Austausch mit den Lehrpersonen. Der Einsatz gebe ihnen sehr viel positive Energie zurück. Die Seniorinnen und Senioren würden auch ausserhalb des Schulzimmers an der Schule wahrgenommen.
Weitere engagierte Personen gesucht
Um den Austausch zwischen den Generationen weiter zu stärken, sei es von entscheidender Bedeutung, mehr Seniorinnen und Senioren für das Projekt zu begeistern, schreibt die Pro Senectute. Geplant sei, durch gezielte Werbemassnahmen weitere Menschen für die Mitarbeit im Projekt zu gewinnen. (zvg/mu)

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