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Obwalden/Nidwalden

Aufgrund zunehmender Anforderungen: Zwei Alters-Stiftungen spannen zusammen

Die Stiftungen Pro Senectute in Obwalden und Nidwalden werden zusammengeführt. Der Entscheid dafür wurde Ende 2025 gefällt, die Umsetzung erfolgt nun in den nächsten Monaten.

Die Stiftungsräte der Pro Senectute Obwalden und der Pro Senectute Nidwalden haben im Dezember 2025 entschieden, im Jahr 2026 den Zusammenschluss der beiden Stiftungen zu vollziehen. Bis Ende Mai 2026 werden von einem eingesetzten Projektteam die notwendigen rechtlichen, organisatorischen und finanziellen Schritte vorbereitet, heisst es in einer gemeinsamen Mitteilung vom Donnerstag.

Von links: Stiftungsratspräsident Niklaus Reinhard (Pro Senectute Nidwalden), Brigitta Stocker (Geschäftsleiterin Pro Senectute Nidwalden), Daniel Diem (Geschäftsleiter Pro Senectute Obwalden) und Franz Enderli (Präsident Pro Senectute Obwalden).
Bild: zvg

Der Entscheid basiere auf den Ergebnissen des gemeinsamen Projekts «Gemeinsam stärker», das seit 2024 die Zukunftsfähigkeit beider Organisationen analysiert hatte. «Die zunehmenden Anforderungen an soziale Dienstleistungen, der demografische Wandel sowie steigende administrative und finanzielle Herausforderungen stellen die Gründe für eine engere Zusammenarbeit dar», schreiben die beiden Stiftungen.

Sie sind überzeugt, dass der Zusammenschluss nicht nur organisatorische Vorteile bringt, sondern vor allem den Seniorinnen und Senioren in Obwalden und Nidwalden zugutekommt. Die beiden Geschäftsstellen an den Standorten Sarnen und Stans bleiben erhalten. Die Umsetzung soll schrittweise und in enger Abstimmung mit Behörden, Mitarbeitenden und weiteren Anspruchsgruppen erfolgen. Weitere Informationen werden in der zweiten Jahreshälfte 2026 erwartet. (zvg/inf)

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