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Obwalden

Positives Fazit zu Bildungsgutscheinen

An der Jahresversammlung informierte die Arbeitsstiftung Obwalden über den Jahresverlauf 2024. Ein Gastreferat zeigte den aktuellen Stand der Bildungsgutscheine im Kanton Obwalden auf.
Das Leitungsteam der Kontaktstelle Arbeit OW/NW Yvonne Kilchenmann, Simone Küttel und Marcela de Santos (von links).
Bild: zvg

Die Arbeitsstiftung Obwalden setzt sich seit 45 Jahren für erwerbslose Menschen ein. Seit über 25 Jahren betreibt sie mit der Kontaktstelle Arbeit OW/NW eine Fachstelle für Beratung, Arbeitsintegration und Personalvermittlung auf Non-Profit-Basis, im Auftrag mit den Gemeinden Obwaldens, dem Sozialamt und dem Amt für Asyl und Flüchtlinge Nidwalden sowie der Fachstelle Gesellschaftsfragen Obwalden. Seit April 2025 steht die Kontaktstelle Arbeit OW/NW unter der Leitung von Simone Küttel, die Andrea Mathiuet wegen ihrer Pensionierung abgelöst hat.

Im ersten Teil der Jahresversammlung informierte Präsident Jonas Wieland, dass das erste Quartal positiv gestartet werden konnte, jedoch nicht die sehr gute Eingliederungsquote der Vorjahre erreicht werden konnte. Ein wesentlicher Faktor war die Zunahme der Abmeldungen von Personen, die aus gesundheitlichen Gründen arbeitsunfähig waren oder Termine nicht oder nicht mehr wahrnahmen.

Im zweiten Teil der Versammlung standen die Bildungsgutscheine im Fokus. Ein Jahr nach deren Einführung in Obwalden zog Karin Krummenacher, Ausbildungsberaterin im Bildungs- und Kulturdepartement, ein erstes positives Fazit. Der Kanton unterstützt Erwachsene zwischen 18 und 65 Jahren beim Ausbau ihrer Grundkompetenzen, beispielsweise in den Bereichen Lesen, Schreiben, Rechnen oder Computerkenntnisse, sofern sie sich auf Deutsch (mindestens Niveau A2) verständigen können, in Obwalden wohnen und sich nicht in einer regulären Lehre befinden. Die Zielgruppe im Kanton Obwalden ist sehr heterogen und teils schwer erreichbar. Die bisherigen Teilnehmenden waren meist zwischen 35 und 54 Jahre alt und berufstätig. Die Gutscheine sind online (www.einfach-besser.ch/obwalden) oder neu auch bei den Gemeindeverwaltungen erhältlich. (zvg/unp)

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