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Zentralschweiz

Polizei zieht Poser-Autos aus dem Verkehr

Die Polizeikorps von Luzern, Zug, Obwalden und Schwyz haben in der Nacht auf Samstag eine koordinierte Verkehrskontrolle durchgeführt. Im Fokus stand die Autoposer-Szene. 20 Personen wurden angezeigt.
Die Polizei kontrollierte gezielt Poser-Autos.
Bild: Bild: zvg

In den Kantonen Luzern, Zug, Obwalden und Schwyz hat die Polizei in der Nacht auf Samstag eine koordinierte Verkehrskontrolle durchgeführt. Dabei wurden 108 Fahrzeuge und 156 Personen kontrolliert, wie es in einer gemeinsamen Mitteilung heisst.

Das Ergebnis: Bei den 108 kontrollierten Fahrzeugen kam es zu 16 Anzeigen wegen Widerhandlungen gegen das Strassenverkehrsgesetz. Sechs Fahrzeuge mussten wegen erheblichen Mängeln sichergestellt werden. Zwei Autos verursachten wegen abgeänderter Auspuffanlage zu viel Lärm. In einem Fall seien 130 Dezibel gemessen worden, hiess es auf Anfrage. Bei einem weiteren Fahrzeug waren die Räder komplett abgefahren. Und in einem Fall streiften die Räder die Karosserie.

Von den 156 kontrollierten Personen führten vier ein Fahrzeug in nicht fahrfähigem Zustand. Eine Person stand unter Drogeneinfluss und drei Personen waren alkoholisiert.

Die Kontrollen fanden am Freitag zwischen 18 und 23 Uhr statt. Im Fokus stand die Fahrfähigkeit der Lenkenden sowie die Betriebssicherheit der Fahrzeuge. Ein besonderes Augenmerk sei auf die Autoposer-Szene gelegt worden, heisst es in der Mitteilung. Im Verlauf des Jahres seien weitere koordinierte Kontrollen geplant mit verschiedenen Kontrollschwergewichten. (cgl)

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