Rund eineinhalb Wochen nach dem tödlichen Vorfall bei der Gütschbahn ist die Luzerner Polizei nach wie vor auf der Suche nach Zeuginnen und Zeugen, die den Unfallhergang beobachtet haben und Angaben dazu machen können.
Gemäss Mitteilung vom Dienstag haben Untersuchungen von Fachexperten ergeben, dass «entgegen spekulativer Berichterstattungen von bestimmten Medien» zum Unfallzeitpunkt keine technischen Probleme oder Defekte an der Bahn vorgelegen haben.
Die Ergebnisse der Obduktion stehen zum aktuellen Zeitpunkt noch aus, heisst es weiter. Auch ein toxikologisches Gutachten, das Hinweise über einen «allfälligen Einfluss von Betäubungsmitteln» liefern soll, werde noch erwartet. Hinweise auf einen Suizid würden keine vorliegen.
Beim Vorfall am Samstag, 16. August, war ein Mann (31) auf das Bahntrassee der Gütschbahn geraten und von der selbstfahrenden Gütschbahn erfasst worden. Der 31-Jährige hatte dabei derart schwere Verletzungen erlitten, dass er noch auf der Unfallstelle verstarb. Unter welchen Umständen der Verstorbene auf die Gleise gelangt war, ist noch unklar. Die Staatsanwaltschaft geht aktuell von einem Unfall aus. (gwa)

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