Brustkrebs-Früherkennung

Pink Cube kommt wieder nach Sarnen und Stans

Das mobile Beratungszimmer bietet kostenlose Untersuchungen und Informationen zur Brustkrebsfrüherkennung an.

Der Pink Cube macht im Juni in Ob- und Nidwalden Halt. Am Freitag, 12. Juni, steht das mobile ärztliche Beratungszimmer auf dem Dorfplatz in Sarnen. Eine Woche später, am Freitag, 19. Juni, ist der Pink Cube auf dem Dorfplatz in Stans zu Gast. Das Angebot ist jeweils ab 11 Uhr für die Bevölkerung geöffnet, wie die Organisatoren mitteilen.

Im Pink Cube werden kostenlose Beratungen, Tastuntersuchungen und Informationen zur Früherkennung von Brustkrebs angeboten. Brustkrebs sei die häufigste Krebserkrankung bei Frauen in der Schweiz, schreiben die Veranstalter. Früherkennung durch qualitätsgesicherte Mammografie-Screeningprogramme könne Leben retten.

Entscheid in Nidwalden erwartet

An den beiden Eröffnungen soll auch die Entwicklung beim Brustkrebs-Screening in der Zentralschweiz thematisiert werden. Der Kanton Luzern führt 2026 ein Brustkrebs-Vorsorgeprogramm ein. In Obwalden, Schwyz, Uri und Zug hat sich das Parlament für die Einführung ausgesprochen. In Nidwalden wird laut Mitteilung noch in diesem Jahr ein Entscheid im Parlament erwartet.

Die Organisatoren verweisen zudem auf Daten der vergangenen Jahre. Diese zeigten, dass das Wissen über Brustkrebsvorsorge in der Bevölkerung unzureichend sei und nur jede dritte Frau die empfohlenen Vorsorgeuntersuchungen wahrnehme. Im Jahr 2025 nutzten 559 Besucherinnen und Besucher das Angebot des Pink Cube. Bei 33 Personen fanden die Gynäkologinnen und Gynäkologen Hinweise auf Brustkrebs. Bei fünf Frauen sei der Tumor dank des Pink Cube entdeckt und behandelt worden, darunter bei einer Frau aus Stans.

Zu den Eröffnungen sind Vertreterinnen und Vertreter aus Medizin, Forschung und Politik eingeladen. Nach den Stationen in Sarnen und Stans macht der Pink Cube im August in Luzern sowie im September in Schwyz und Zug Halt. (jfi)

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