Die Petition wurden am Donnerstag, 15. Oktober, der Staatskanzlei Uri übergeben. Der stellvertretende Kanzleidirektor Adrian Zurfluh nahm die Petition mit 448 Unterschriften entgegen, wie einer Mitteilung von Physioswiss zu entnehmen ist. Gefordert wird, die Taxpunktwerte für physiotherapeutische Leistungen um mindestens 30 Prozent zu erhöhen. Damit sollen Praxen laut Physioswiss ihre Betriebskosten decken, angemessene Löhne bezahlen und die wohnortnahe Versorgung langfristig sichern können.
Hintergrund ist die nationale Kampagne «100% geben. 70% bekommen.» des Berufsverbands. In allen 26 Kantonen wurden entsprechende Petitionen lanciert. Schweizweit kamen laut Physioswiss mehr als 127’000 Unterschriften zusammen.
Die Übergabe erfolgt in einer Phase, in der die künftige Vergütung der Physiotherapie neu geregelt wird. Physioswiss hat im April 2026 gemeinsam mit weiteren Tarifpartnern eine neue Tarifstruktur eingereicht. Diese soll Leistungen künftig differenzierter abbilden. Entscheidend für die tatsächliche Vergütung sind jedoch die Taxpunktwerte, die in kantonalen Festsetzungsverfahren bestimmt werden. Mit der Petition fordert der Verband deshalb die Gesundheitsdirektionen von Uri auf, sich für sachgerechte und kostendeckende Tarife einzusetzen. (jfi)

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