Mitte Dezember letzten Jahres wurde die Asyl- und Flüchtlingsunterkunft Maria vom Berg in Menzingen in Betrieb genommen. Interessierte durften vor Ort einen Augenschein nehmen und wurden an Informationsanlässen über die Pläne des Kantons Zug unterrichtet. Zudem schaltete die Direktion des Innern im Januar ein Online-Formular auf, über welches die Bevölkerung ihre Fragen, Sorgen und Anliegen bezüglich der Unterkunft äussern durfte.
«Diese zusätzliche Einladung zum Dialog wurde von rund zehn Personen genutzt», schreibt Landammann Andreas Hostettler, Direktor des Innern, auf Anfrage. Fragen seien vor allem zum Sicherheitspersonal gestellt worden, etwa, ob dieses überhaupt etwas zu tun habe. «Es gab auch Lob, indem betont wurde, dass bisher alles problemlos verlaufen sei.»
Insgesamt seien die Rückmeldungen aus der Bevölkerung über das Online-Formular und am Abend der offenen Tür sehr differenziert gewesen. «Dies ist wohl auch darauf zurückzuführen, dass der Anlass Ende Januar bereits die dritte Informationsveranstaltung zur Unterkunft ‹Maria vom Berg› war und die meisten Fragen bereits geklärt waren», vermutet Hostettler. «Unsere Erfahrungen zeigen ausserdem, dass die Befürchtungen im Vorfeld oft grösser sind als die tatsächlichen Auswirkungen nach der Inbetriebnahme einer Unterkunft.»

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