Die Gemeinde Giswil würdigt die Leistung von Langläufer Janik Riebli bei den Olympischen Spielen. Gemeinsam mit seinem Teamkollegen Valerio Grond verpasste der Giswiler im Teamsprint eine Medaille nur knapp und belegte am Ende den hervorragenden vierten Rang.
Janik Riebli und Valerio Grond gingen als Aussenseiter ins Rennen, mischten aber von Beginn an vorne mit. Gleich beim Start brach Riebli ein Stock - ein heikler Moment. Doch das Rennen entwickelte sich zunächst taktisch, das Tempo blieb kontrolliert, sodass der Zwischenfall keine Folgen hatte.
Riebli, der die Skating-Technik klar bevorzugt, zeigte sich in der Folge unerwartet stark. Auf seiner dritten und letzten Ablösung hielt er das Schweizer Team im Geschäft und übergab in Schlagdistanz zur Medaille an Grond. Das Schweizer Duo durfte bis kurz vor Schluss auf Edelmetall hoffen, am Ende mussten sie sich jedoch mit Platz vier zufriedengeben. Auch ohne Podestplatz sei das Resultat ein sensationeller Erfolg, heisst es in einem Communiqué der Gemeinde.
Riebli am Sonntag noch krank im Bett
Trotz Platz 4 sendeten sie ein starkes Signal. Riebli und Grond liessen etablierte Nationen wie Schweden, Finnland oder Frankreich hinter sich und bestätigen ihr Potenzial auf höchstem Niveau. «Wir dürfen uns nichts vorwerfen», sagte Riebli . Der Obwaldner lag am Sonntag noch krank im Bett und hatte sich an diesem Tag nicht vorstellen können, am Mittwoch zu starten.
Der Gemeinderat gratuliert Janik Riebli herzlich zu diesem grossartigen Ergebnis und wünscht ihm für seine weitere sportliche Karriere viel Erfolg. (rem/sda)




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