Die 174. Delegiertenversammlung (DV) der Kantonalen Schützengesellschaft Obwalden (KSG OW) fand im Restaurant Wasserfall in Engelberg statt. Präsident Sepp Kost begrüsste die geladenen Gäste, aus der Politik, Vertreter des Militärs, befreundete Kantonalverbände, Ehrenmitglieder sowie alle delegierten Schützen der Mitgliedervereine.
Nach acht Jahren pflichtbewusster Prüfung der Verbandsrechnung in der Rechnungsprüfungskommission hat Klaus Wallimann die Demission eingereicht und wurde mit einem Präsent geehrt. Sein Nachfolger, Thomas Bürer von den Pistolenschützen Sarnen, hat sehr spontan zugesagt, Mitglied der Rechnungsprüfungskommission zu werden.
Unermüdlicher Einsatz für das Schiesswesen
Der Kantonalvorstand beantragte an der DV vom vergangenen Freitag die Ernennung von Hansruedi Röthlin, Mitglied der Sportschützen Giswil, zum Ehrenmitglied. Adi Berchtold, Präsident der Sportschützen Giswil erläuterte, dass Hansruedi Röthlin diese Ehrenmitgliedschaft mehr als verdient habe. Röthlin sei acht Jahre im Vorstand der KSG OW gewesen, wo er im Nachwuchsbereich sehr viel geleistet habe. Weiter sei er seit 30 Jahren ein geschätztes Mitglied bei den Sportschützen Giswil, davon sieben Jahre im Vorstand als Vize-Präsident und Nachwuchsleiter.
Mit einem grossen Applaus wurde Hansruedi Röthlin für seinen unermüdlichen Einsatz für das Schiesswesen, zum verdienten Ehrenmitglied der KSG OW ernannt. Er durfte die Ehrenurkunde und ein Geschenk in Empfang nehmen.
Neuer Verein aufgenommen
Der Präsident der Kleinkaliberschützen Engelberg, Beat Infanger, beantragte die Mitgliedschaft bei der KSG OW. Für ihn sei es ein logischer Schritt, dass die Kleinkaliberschützen Engelberg Mitglied im Kantonalverband würden, da sie auch von allen Vereinen unterstützt würden. Die Kleinkaliberschützen Engelberg wurden einstimmig als elfter Mitgliederverein aufgenommen.
Im Jahr 2027 feiert die KSG Obwalden ihr 175-jähriges Bestehen. Dieses Jubiläum will die KSG mit den Schützen feiern. Der Jubiläumsstich ist für alle Zentralschweizer Vereine freigegeben und kann auf alle Distanzen geschossen werden. Als Auszeichnung gibt es eine Sondermedaille oder eine Kranzkarte. Die besten Schützinnen und Schützen, welche Mitglied eines Obwaldner Schiesssportvereins sind, qualifizieren sich für den Final vom 13. März 2027. (zvg/mu)

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