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Kanton Obwalden

Teile der kantonalen Verwaltung ziehen vorübergehend um

Obwalden verlängert den Mietvertrag mit der Korporation Freiteil für die Militärunterkunft.  Damit können räumliche Engpässe für zwei Ämter überbrückt werden, bis die neue Infrastruktur auf dem Areal Foribach bereitsteht.
Teile der Kantonsverwaltung kommen in der Militärunterkunft Sarnen unter.
Bild: zvg

Der Regierungsrat des Kantons Obwalden hat einem Mietvertrag mit der Korporation Freiteil als Übergangslösung für die Unterbringung von zwei Ämtern des Sicherheits- und Sozialdepartements zugestimmt. Das schreibt der Kanton in einer Mitteilung. Der Kanton Obwalden habe die Militärunterkunft Freiteil an der Militärstrasse 8 in Sarnen bereits als Übergangslösung für die Luzerner Psychiatrie AG Lups gemietet und verlängere nun den Mietvertrag.

Enge Platzverhältnisse und die bevorstehende Zentrumsüberbauung machten eine Übergangslösung notwendig. Die aktuell engen Platzverhältnisse in der kantonalen Verwaltung hätten dazu geführt, dass das Sozialamt und das Gesundheitsamt auf vier Gebäude aufgeteilt seien. Weiter führe die geplante Zentrumsüberbauung in Sarnen dazu, dass die heutigen Büros am Dorfplatz Sarnen spätestens bis 2027 geräumt werden müssten.

Gemäss der kantonalen Immobilienstrategie sollen die betroffenen Stellen langfristig auf das neugestaltete Areal Foribach ziehen. Da diese neue Infrastruktur frühestens 2034 zur Verfügung stehen werde, brauche es eine befristete Übergangslösung.

Militärunterkunft Freiteil überzeugt als Standort

Mit einer Standortevaluation seien verschiedene Objekte geprüft. Die Militärunterkunft Freiteil erfülle die Anforderungen an Flächenangebot, Raumstruktur, Betriebsabläufe und Kosten am besten. Im Jahr 2026 passe das Hochbauamt die Mietunterkunft Freiteil an die Bedürfnisse des Sicherheits- und Sozialdepartements an, damit die Räumlichkeiten Anfang 2027 in Etappen bezogen werden könnten.

Ab 2027 würden die Dienstleistungen des Sozialamts (inklusive Kesb), des Gesundheitsamts und der Departementsleitung am neuen Standort erbracht. Für eine bessere Erreichbarkeit dieser Ämter seien Optimierungen bei der Erschliessung mit dem öffentlichen Verkehr vorgesehen. (zvg/mu)

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