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Oberwil bei Zug

Mann will seinen Hund vom Gleis holen und wird erfasst

Zwischenfall auf der Bahnstrecke zwischen Arth-Goldau und Zug: Beim Versuch, seinen entlaufenen Hund zu retten, wurde ein 40-jähriger Mann von einem Zug erfasst und dabei schwer verletzt. Der Hund überlebte die Kollision nicht.
So informierten die SBB am Bahnhof Arth-Goldau über den Personenunfall.
Bild: Erhard Gick

Am Mittwochabend begab sich ein Mann um zirka 20.15 Uhr in Oberwil in den Gleisbereich, um seinen Hund zurückzuholen, der auf die Gleise gerannt war. Zur selben Zeit näherte sich ein aus der Stadt Zug kommender Eurocity. In der Folge wurden sowohl der Mann als auch der Hund vom Zug erfasst, wie die Zuger Strafverfolgungsbehörden mitteilen.

Durch den Aufprall wurde der 40-jährige Mann weggeschleudert. Er wurde nach der medizinischen Erstversorgung vor Ort mit erheblichen Verletzungen durch den Rettungsdienst Zug in ein ausserkantonales Spital überführt. Der Hund erlag noch vor Ort seinen Verletzungen.

Der Unfall führte zu Verspätungen im Bahnverkehr. Die Fahrgäste im betroffenen Eurocity mussten ihre Reise mit einem anderen Zug fortsetzen. Im Einsatz standen die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Zug, Mitarbeitende des Rettungsdienstes Zug, der SBB sowie mehrere Patrouillen der Zuger Polizei.

Sicheres Verhalten in der Nähe von Bahnstrecken

Züge nähern sich oft schneller und leiser als erwartet. Ausserdem haben sie einen langen Bremsweg und können Hindernissen nicht ausweichen. Die Zuger Polizei weist deshalb auf folgendes korrektes Verhalten hin:

  • Gleisanlagen dürfen nur an dafür vorgesehenen Übergängen betreten werden.
  • Tiere sollten in der Nähe von Bahnanlagen stets angeleint und unter Kontrolle gehalten werden.
  • Gerät ein Tier in den Gleisbereich, ist es wichtig, die eigene Sicherheit nicht zu gefährden.

(zim)

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