Die Zahlen der Einwohnergemeinde Oberägeri lassen sich sehen. Die Erfolgsrechnung zeigt einen Aufwand von 45,2 Millionen und einen Ertrag von 53,7 Millionen Franken. Daraus resultiert ein Plus von 8,6 Millionen Franken, 5,5 Millionen Franken mehr als budgetiert, wie es in einer Mitteilung heisst.
Für das deutlich bessere Resultat gibt laut der Gemeinde vor allem zwei Gründe: höhere Steuererträge und weniger Abschreibungen. Auch die positive Entwicklung der flüssigen Mittel in den letzten Jahren habe Wirkung gezeigt. Ausserdem sei die Investitionsrechnung deutlich tiefer ausgefallen als geplant. «Der Mehrertrag eröffnet uns angesichts der anstehenden bedeutenden Investitionen wie beispielsweise dem Pflegezentrum oder dem Busknoten wichtige Handlungsmöglichkeiten», wird Finanzvorsteherin Evelyn Rust zitiert.
«Weitere Projekte wie die Nutzung des Areals Maienmatt sind in der Planung, ebenso die Gesamtgestaltung Areal Hofmatt», so Gemeindepräsident Marcel Güntert. Dank der erfreulichen finanziellen Perspektiven sei man weiterhin in der Lage, das notwendige Eigenkapital für die geplanten Projekte auszubauen, was angesichts des hohen Investitionsvolumens in den nächsten 10 Jahren auch unerlässlich sei. (dvm)



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