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Finanzen

Oberägeri erwirtschaftet einen Mehrertrag von 28 Millionen Franken

Die Einwohnergemeinde Oberägeri hat das Jahr 2024 mit einem Mehrertrag von rund 28 Millionen Franken abgeschlossen. Zum Vergleich: Im Budget war ein Mehraufwand von 1,7 Millionen Franken vorgesehen.
Blick auf die Zuger Gemeinde Oberägeri am Ägerisee.
Bild: Stefan Kaiser
(26. 11. 2023)

Die Erfolgsrechnung der Einwohnergemeinde Oberägeri schliesst bei einem Aufwand von 49,8 Millionen Franken und einem Ertrag von 77,8 Millionen Franken mit einem Mehrertrag von 28 Millionen Franken ab. Das Budget sah für das Jahr 2024 ein Minus von 1,7 Millionen Franken vor.

«Es gibt mehrere Gründe für dieses gute Resultat», heisst es in einer Mitteilung der Gemeinde. Die gesamten Fiskalerträge würden rund 42 Prozent höher ausfallen als budgetiert. Das entspreche 12,8 Millionen Franken. Dies sei vor allem auf Zunahmen bei den Einkommens- und Vermögenssteuern aus den Vorjahren zurückzuführen. Zudem falle mit der Annahme des 8. Steuerpakets der Beitrag an den Kanton für den nationalen Finanzausgleich (NFA) weg.

Gemeindeeigene Liegenschaften neu bewertet

Budgetiert war 2024 ein Aufwand von 2,2 Millionen Franken. Die gemeindeeigenen Liegenschaften seien turnusgemäss neu bewertet worden. Dies habe mit rund 11 Millionen Franken zu Buche geschlagen. Dies erfolgt gemäss harmonisiertem Rechnungslegungsmodell 2 alle zehn Jahre.

Erfolgsneutral seien – unter der vollständigen Entnahme aus den finanzpolitischen Reserven – zusätzliche Abschreibungen von 8 Millionen Franken für den Neubau des Schulhauses Hofmatt 4 sowie baulichen Massnahmen für die Schulhäuser 1,2 und 3 vorgenommen worden.

Weniger Ausgaben bei den Investitionen

Statt der budgetierten 12,3 Millionen Franken seien nur 2,5 Millionen Franken ausgegeben worden. Dies liege unter anderem daran, dass gewisse Projekte noch nicht oder nur teilweise umgesetzt worden oder die Kosten tiefer ausgefallen seien als budgetiert. Als Beispiele nennt die Gemeinde den Ersatz des Clubhauses FC Ägeri, Anpassungen am Fussballplatz Chruzelen, die Wasserverbundleitung Sattel oder den Hochwasserschutz Sulzmatt-/Zwüschenbächbach. Zudem seien die Gesamtkosten für den Umbau und die Sanierung des MUK-Lagerhauses vom Verwaltungs- in das Finanzvermögen überführt worden.

Finanzvorsteherin Evelyn Rust zum erfreulichen Abschluss: «Das grosse Plus gibt uns – mit Blick auf die anstehenden, grossen Investitionsprojekte – Handlungsspielraum, sodass wir diese finanzverträglich umsetzen können. Damit investieren wir gezielt und zukunftsgerichtet in die Lebensqualität von Oberägeri und unsere Bevölkerung.»

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