Integration sei ein wichtiger Bestandteil des gesellschaftlichen Zusammenlebens, schreibt das Nidwaldner Amt für Asyl und Flüchtlinge in einer Mitteilung. Damit diese gelinge, brauche es das Zusammenspiel verschiedener Beteiligter – von den Betroffenen selbst über Arbeitgebende, Schulen und Vereine bis hin zu Gemeinden und dem Kanton.
Ein neuer Kurzfilm des Amts für Asyl und Flüchtlinge beleuchtet die Integrationsarbeit und zeigt anhand persönlicher Geschichten, wie Integration funktioniert. Der Film begleitet drei Personen am Ausbildungs- und Arbeitsplatz. Sie sind aus ihrer Heimat geflüchtet und erzählen vom Ankommen in Nidwalden, den Herausforderungen im Alltag und den Chancen, die sich dank der Integrationsbemühungen eröffnet haben.
«Der Film macht sichtbar, dass Integration nicht von selbst geschieht, sondern ein Prozess ist, der Zeit, Eigeninitiative, gegenseitiges Vertrauen und Unterstützung erfordert», wird Lukas Liem, Leiter Integration beim Amt für Asyl und Flüchtlinge, in der Mitteilung zitiert. Die porträtierten Personen schilderten, wie sie Schritt für Schritt ihren Platz in der Gesellschaft gefunden hätten und welche Bedeutung dabei der Sprache, Bildung, sozialen Kontakten und beruflichen Perspektiven zukomme.
«Integration findet im Alltag statt»
Gleichzeitig vermittle der Kurzfilm einen Einblick in die erfolgreiche Integrationsarbeit im Kanton. Er zeige auf, wie verschiedene Akteure dazu beitrügen, dass Integration gelingen könne. Lukas Liem: «Integration findet nicht am Schreibtisch, sondern im Alltag statt. Sie ist besonders dann erfolgreich, wenn Menschen die Möglichkeit erhalten, sich einzubringen und am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.»
Der Film orientiere sich bewusst an einem dokumentarischen Stil, der Nähe, Authentizität und Transparenz vermittle. Die Dreharbeiten dazu hätten an verschiedenen Orten in Nidwalden stattgefunden und seien von Schulen, Arbeitgebenden sowie Fachpersonen des Amts für Asyl und Flüchtlinge aktiv unterstützt worden.
Der Film wird über die Kommunikationskanäle des Kantons Nidwalden sowie des Amts für Asyl und Flüchtlinge verbreitet.
Der Kurzfilm ist auf Youtube zu finden: youtu.be/P780JYQbfU4.


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