Nidwalden

Philip Troesch wird neuer Personalchef der kantonalen Verwaltung

Auf Michael Schäfle folgt Philip Troesch als Leiter des Personalamts des Kantons Nidwalden. Er startet am 1. September.

Als Michael Schäfle, Personalchef der kantonalen Verwaltung, im letzten Herbst mitteilte, dass er auf Mitte 2026 altershalber in den Ruhestand tritt, hat der Kanton zeitnah den Prozess für die Nachfolgeregelung eingeleitet. Nun hat der Regierungsrat im Bewerbungsverfahren Philip Troesch zum neuen Leiter des Personalamts ernannt, wie der Kanton Nidwalden in einer Mitteilung schreibt. Er tritt den Posten am 1. September 2026 an. Es handelt sich um ein 100-Prozent-Pensum.

Philip Troesch ist aktuell HR-Berater bei der Dienststelle Personal der kantonalen Verwaltung Luzern. In dieser Funktion umfasst sein Betreuungsgebiet über 750 Mitarbeitende, wobei der 54-Jährige die Führungskräfte in allen Prozessen im Bereich Human Resources (HR) unterstützt – von Mitarbeitergewinnung über Personalentwicklung bis hin zu Controlling. Diese Kaderfunktion übt er seit 2022 aus.

Vielfältige Weiterbildungen

Zuvor war er bereits seit 2015 in der HR-Abteilung des Kantons Luzern tätig, davon vier Jahre als Abteilungsleiter. Erste Erfahrungen im HR-Bereich sammelte er zwischen 2011 und 2015 bei den Centralschweizerischen Kraftwerken (CKW) in Luzern. In dieser Zeit absolvierte Philip Troesch Weiterbildungen unter anderem in Konfliktmanagement, Mediation und im Bereich Management und Leadership.

Seinen Masterabschluss an der Uni Bern im Jahr 2002 erlangte er ursprünglich in Betriebswirtschaft. Danach war er in verschiedenen Unternehmen in Assistenz- oder leitenden Positionen vorwiegend im administrativen Bereich tätig. Philipp Troesch ist verheiratet, dreifacher Vater und wohnt im Kanton Luzern.

Philip Troesch
Bild: zvg

Laufende Weiterentwicklung und herausfordernde Zeiten

Das Personalwesen ist der Finanzdirektion angegliedert. «Wir sind sehr erfreut, mit Philip Troesch einen ausgewiesenen Fachmann für das verantwortungsvolle Amt als Personalchef zu gewinnen. Er bringt nicht nur im direkten Austausch mit Mitarbeitenden, sondern auch im Führungsbereich breit gefächerte Erfahrungen mit», wird Finanzdirektorin Michèle Blöchliger zitiert.

Michael Schäfle wird per 30. Juni 2026 in Pension gehen. Bis zum Amtsantritt seines Nachfolgers wird das Personalamt interimistisch von Stellvertreterin Eliane Hofstetter geleitet. Schäfle stand dem Amt 13 Jahre vor. Besonders prägend waren die Modernisierung des kantonalen Personalrechts und die digitale Transformation. Beides ist noch in Umsetzung. In seine Amtszeit fallen auch die Weiterentwicklung des Auftritts als Arbeitgeber – in Zeiten des Fachkräftemangels immer bedeutsamer – und die herausfordernde Bewältigung der Corona-Pandemie.

«In seiner Ära sind wichtige Grundlagen für eine zukunftsfähige Personalstrategie geschaffen worden. Zudem wirkte er massgeblich mit, die Anstellungsbedingungen so zu entwickeln, dass sie mit dem Dienstleistungsauftrag der Verwaltung vereinbar bleiben und gleichzeitig zu einer Verbesserung für Mitarbeitende führen», würdigt Michèle Blöchliger die Verdienste von Michael Schäfle. (zvg)

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