Während vieler Jahre hat Eduard Amstad die Auftritte des Nidwaldner Regierungsrates als Landweibel mitgeprägt. Mit dem Ornat in den typischen Kantonsfarben Rot und Weiss begleitete er die Regierungsdelegationen bei Staatsbesuchen, an Festanlässen und bei weiteren offiziellen Terminen. In besonderer Erinnerung bleiben dürften Amstad der Bundesratsbesuch im Hauptort, die Reise nach Rom zur Vereidigung der Schweizergardisten mit Nidwalden als Gastkanton und Sportlerehrungen wie jene von Ski-Weltmeister Marco Odermatt. Vor seinem Amt als Landweibel war Amstad als Aufsichtsperson im Straf- und Untersuchungsgefängnis Stans tätig. Nach insgesamt 30 Dienstjahren beim Kanton tritt der 67-Jährige per Ende dieses Monats in den Ruhestand.
Einen Nachfolger ernannt
Wie die Staatskanzlei in einer Mitteilung schreibt, hat sie Daniel Lüönd im Bewerbungsverfahren zum neuen Landweibel ernannt. Der 56-Jährige hat seine neue Funktion bereits angetreten und wird von seinem Vorgänger nun eingearbeitet. Vor seinem Engagement beim Kanton war Daniel Lüönd während 13 Jahren als Leiter Dienste bei der Pfarrei Stans tätig. Zu seinem beruflichen Werdegang gehören zudem Anstellungen als Einsatz- und Teamleiter im Verkehrshaus Luzern, als Buch- und Offsetdrucker sowie als Elektromonteur. Der diplomierte Druckfachmann verfügt über einen zusätzlichen Abschluss als eidg. dipl. Hauswart.
«Wir freuen uns, mit Daniel Lüönd einen geeigneten Nachfolger als Landweibel gefunden zu haben. Er bringt alle Voraussetzungen für diese vielschichtige Stelle mit», wird Landschreiber Armin Eberli zitiert. Gleichzeitig würdigt er die Verdienste von Eduard Amstad: «Auch über sein Pensionsalter hinaus hat Edy das Amt als Landweibel und Mitarbeitender im Betriebsunterhalt zu jeder Tageszeit mit viel Herzblut und grossem Einsatz ausgeführt. Ihm gebührt auch im Namen des Regierungsrates ein grosser Dank.» (zvg/inf)

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