
Luzern verzichtet auf das für heute Abend geplante Neujahrszauber-Feuerwerk. Der Entscheid fiel vor dem Hintergrund der tragischen Brand-Katastrophe, die sich in der vergangenen Nacht in Crans-Montana ereignet hat. Aus Respekt gegenüber den Betroffenen, ihren Angehörigen sowie der gesamten Region hat das Organisationskomitee beschlossen, den Anlass abzusagen.
Seit 16 Jahren markiert der Neujahrszauber jeweils den festlichen Auftakt ins neue Jahr. Umso schwerer wiegt der Entscheid, diese Tradition in diesem Jahr zu unterbrechen. «Angesichts des tragischen Ereignisses in Crans-Montana wäre es für uns nicht richtig, den Jahresbeginn mit einem Feuerwerk zu feiern», sagt Roman Omlin, Direktor des Hotels Schweizerhof in Luzern.
Der Neujahrszauber ist ein Gemeinschaftswerk der Stadt Luzern, getragen von Hotels, Partnerbetrieben, Gönnern und zahlreichen weiteren Beteiligten. Diese Gemeinschaft verstehe sich nicht nur als Gastgeberin für besondere Momente, sondern auch als Teil einer solidarischen Gesellschaft, die in Zeiten der Trauer bewusst innehalten, heisst es in der Mitteilung weiter. (rem)

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