An der Generalversammlung vom 13. Mai in Alpnach informierte der Verein Standort Promotion in Obwalden seine Mitglieder und Gäste über die strategische Ausrichtung und die Arbeit der Geschäftsstelle. Zu Gast bei der Alpnach Schränke AG, konnten die Teilnehmenden im Rahmen einer spannenden Betriebsbesichtigung auch Einblick in eine langjährig erfolgreiche Obwaldner Unternehmung gewinnen, das schreibt der Verein in seiner Mitteilung.
Starke Ergebnisse für einen starken Standort
Obwalden habe auch 2024 bewiesen, dass konsequente Standortförderung wirkt. Beim angesiedelten Grenzsteuerertrag – dem jährlichen Zugewinn an erstmaligen Steuererträgen durch neue Zuzüge – wurde das Ziel von 2,2 Millionen Franken erneut klar übertroffen. Diese Leistung basiere auf qualitativ hochwertigen Ansiedlungen, die nicht konzentriert erfolgte.
Darum geht es
Die Standort Promotion in Obwalden begleitet Privatpersonen und Unternehmen bei der Ansiedlung in Obwalden. Getragen wird der Verein von über 150 Mitgliedern aus der Privatwirtschaft sowie von den Gemeinden und dem Kanton. (zvg)
Erfolg dank klarer Strategie
«Der Erfolg der Standort Promotion in Obwalden gründet auf einem gezielten, professionellen Verkauf», schreibt der Verein. Ein zentraler Punkt sei die Attraktivität des Wirtschaftsstandorts Obwalden . Stabile steuerliche Rahmenbedingungen, hohe Lebensqualität, eine agile Verwaltung und kurze Entscheidungswege würden den Kanton interessant machen. Auch frühere politische Entscheide würden weiterhin Wirkung zeigen – so trägt auch die 2017 aufgehobene Erbschafts- und Schenkungssteuer entscheidend zum Zuzug von Zielkunden bei. «Mit einer klaren Strategie, viel Herzblut und effizienten Prozessen wird der Kanton Obwalden überzeugend präsentiert», zeigt sich der Verein überzeugt. Parallel wird das Netzwerk zu kantonalen und kommunalen Behörden und Verwaltungen konsequent gepflegt, was hohe Dienstleistungsqualität und schnelle Umsetzung sicherstellt.
Zuversichtlicher Blick nach vorne
Trotz aktueller Unsicherheiten wie der Initiative der JUSO mit einer Erbschafts- und Schenkungssteuer von 50 Prozent bleibe das Ziel, Ansiedlungen mit hoher Wertschöpfung in Obwalden zu realisieren. Im Weiteren übernimmt die Standort Promotion in Obwalden mit dem Gebietsmanagement Arbeitszonen neue Aufgaben. Mit Alois Abegg, dem langjährigen Fachbereichsleiter Bau- und Raumentwicklung in Sarnen, konnte dafür ein ausgewiesener Fachmann im Teilzeit-Mandat gewonnen werden. Auch im Vorstand wurden die Weichen für die Zukunft gestellt: Dank «einer Statutenänderung konnte der Vorstand gezielt verstärkt werden», schreibt der Verein. Auf Andres Lietha folgt Nicole Reisinger, Direktorin Engelberg-Titlis Tourismus AG. Zusätzlich in den Vorstand gewählt wurden Mike Bacher, Talammann von Engelberg sowie Pascal Häller, Mitinhaber Burch und Partner Architekten AG. Beide würden wertvolle Fachkenntnisse und neue Perspektiven einbringen.

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