Landrat

Neue Leistungsvereinbarung mit der Stiftung Papilio fällt wohl moderater aus

Nach zwei Jahren Gesprächen und einer abgelehnten Beitragserhöhung für die Stiftung Papilio: Die Leistungsvereinbarung mit den neuen Tarifen soll im Mai in den Landrat kommen.

Die Beratung über das Budget 2024 stand im Zentrum der Dezember-Session. Dabei wies der Landrat die Erhöhung des Beitrags an die Stiftung Papilio zurück. Jetzt ist vorgesehen, dass die Leistungsvereinbarung mit neuen Tarifen am 22. Mai in den Landrat kommt. Das bestätigte Finanzdirektor Urs Janett auf die Frage von Claudia Schuler (CVP/Mitte Seedorf). Wie Janett erklärt, habe die Regierung vor wenigen Tagen die Überleitung von den alten zu den neuen Tarifen erhalten. Dabei würden die Kosten für den Kanton moderater ausfallen, als im Budget 2024 erwartet. Es seien aber auch offene Fragen aufgetaucht, so Janett weiter. Er gehe davon aus, dass diese in den nächsten Tagen geklärt werden können.

Der 13-jährige Linus wird von Stiftungsratspräsidentin Marlies Rieder (links) und der Klassenassistentin Karin Imhof beim Osterhasengiessen unterstützt.
Bild: Bild: Valentin Luthiger
(Altdorf, 27. 2. 2023)

So möchte der Regierungsrat am 12. März einen ersten Grundsatzentscheid fällen. Am 20. März findet ein Gespräch mit der Stiftung Papilio statt. Daraufhin werde der Regierungsrat im April den definitiven Entscheid fällen.

Dass es zu Verzögerungen kam, hat laut Janett mehrere Gründe. Der Leistungsvertrag sei zwar bereit gewesen, es fehlten aber die Tarife. Die Gespräche hätten sich über zwei Jahre hingezogen. Die Forderungen der Stiftung nahmen stetig zu, bis das Budget schliesslich 2 Millionen Franken über den Vorjahren lag. Begründungen waren, dass die Stiftung nicht fristgerecht ablieferte, sodass der Landrat im Dezember gegen die Aufstockung stimmte.

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