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Uri

«Netzwerk frühe Kindheit Uri» tauscht sich aus

Rund 40 Teilnehmende, die sich im Bereich frühe Kindheit engagieren, wurden Ende August über den aktuellen Stand des Pilotprojekts «Netzwerk frühe Kindheit Uri» informiert.

Eröffnet wurde das Netzwerktreffen frühe Kindheit Uri durch Ralph Aschwanden, Vorsteher des Amts für Kultur und Sport sowie Kinder- und Jugendbeauftragter für den Kanton Uri. Im Anschluss stellte Bruno Scheiber, Gesundheitsförderung Uri, den aktuellen Stand zum Pilotprojekt «Netzwerk frühe Kindheit Uri» vor.

Ralph Aschwanden, Vorsteher Amt für Kultur und Sport, bei der Begrüssungsrede. 
Bild: Bild: zvg

In einem Rückblick wurde Bezug genommen zu den Vorbereitungsarbeiten sowie zur Vorstudie des Bundesamts für Gesundheit (BAG) «Familienzentrierte Vernetzung in der Schweiz» der Hochschule Luzern, bei welcher der Uri als Pilotkanton mitgewirkt hat.

Ziel des Pilotprojekts ist, belastete Familien in Uri frühzeitig zu erkennen und idealerweise ab der Schwangerschaft und in der frühen Kindheitsphase zu begleiten. Damit sollen die Familien, mit Blick auf den Unterstützungsbedarf, begleitet, entlastet und bedarfsgerecht mit den bestehenden und vielseitigen Angeboten in Uri zusammengebracht werden. Das Pilotprojekt wurde vom Gesamtregierungsrat positiv zur Kenntnis genommen und wird in den Sozialplan 2024-2027 aufgenommen, der Ende Jahr durch den Landrat behandelt wird.

Wirksamkeit soll untersucht werden

Gemeinsam mit Gesundheitsförderung Schweiz plant das BAG eine begleitende Evaluation des Urner Pilotprojekts. Interprofessionelle Netzwerke im Frühbereich – in Anlehnung an «Frühe Hilfen Österreich» – seien in der Schweiz bisher nicht erforscht worden, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Von Interesse dabei sei, wie sich die Situation in Uri mit diesem Pilotprojekt verändert. Die Frage sei also, wie wirksam ein solches Netzwerk ist.

«Für eine funktionierende Vernetzung unter den entsprechenden Akteuren im Bereich frühe Kindheit innerhalb des Kantons ist die kontinuierliche Pflege des Netzwerks unerlässlich», schreibt der Kanton in der Mitteilung weiter. Dies wurde dann auch zum Anlass genommen, in den anschliessenden Workshops über bestehende und zukünftige Vernetzungsgefässe im Bereich frühe Kindheit auszutauschen. Beim abschliessenden Apéro nutzten die rund 40 Teilnehmenden die Gelegenheit, sich weiter auszutauschen und das Netzwerk zu vertiefen.

Organisiert wurde dieses Netzwerktreffen frühe Kindheit Uri von der Gesundheitsförderung Uri, der Ansprechstelle Integration der Bildungs- und Kulturdirektion sowie der Fachstelle Familienfragen und frühe Kindheit der Stiftung Papilio. Sie richtete sich an Gemeindevertretungen und Personen, die Kinder und Familien vom Zeitpunkt der Schwangerschaft bis zum Kindergarteneintritt betreuen, begleiten oder unterrichten. (zvg/eca)

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