Nach der Urner Regierung hat auch der Regierungsrat des Kantons Glarus der Wiederaufnahme des historischen Klausenrennens eine Grundsatzbewilligung erteilt. Die Oldtimer-Veranstaltung soll positive Effekte für den Tourismus und die Wirtschaft auslösen, heisst es in einer Mitteilung.
Das historische Klausenrennen soll vom 25. bis 27. September 2026 auf der 21,5 Kilometer langen Originalstrecke von Linthal auf 650 Meter über Meer über den Urnerboden bis zur Passhöhe des Klausenpasses auf 1948 Meter über Meer stattfinden. Teilnehmen sollen rund 400 historische Vorkriegsfahrzeuge.
«Mindestens Niveau wie 2013»
Das Rennen soll in ähnlicher Art und Weise wie die Memorial-Veranstaltungen der Jahre 1993 bis 2013 durchgeführt werden. Voraussetzung für die Bewilligung des Klausenrennens sei, dass die Umweltschutzmassnahmen «mindestens dem Niveau des Klausenrennens 2013 entsprechen», heisst es in der Mitteilung weiter.
Die Urner Regierung hatte den Organisatoren Ende September grünes Licht für die Durchführung erteilt . Die Klausen Historic GmbH als Organisatorin muss jedoch Auflagen erfüllen. Beispielsweise muss sie ein ÖV- und ein Sicherheitskonzept vorlegen. Weiter muss sie in einem Konzept die CO₂-Emissionen und die Umweltbelastungen sowie die Massnahmen zu deren Reduktion aufzeigen. Zudem müssen die vom Urner Amt für Umwelt vorgegebene Massnahmen für eine umweltfreundliche Veranstaltung eingehalten werden.
Das historische Klausenrennen fand von 1922 bis 1934 statt. Insgesamt zehn Mal wurde der Wettbewerb um den «Grossen Bergpreis der Schweiz» ausgetragen. Die Strecke des seinerzeit bekanntesten Bergrennens Europas galt als die schwierigste des Kontinents. (rem)

Kommentare
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien, die Kommentare werden von uns moderiert.
Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare geschrieben.