«Das Jahr 2024 war für unseren Verein ereignisreich, sogar ambitioniert», freute sich Bruno Imholz, als er dreissig Teilnehmende und die Delegationen von Uri-, Klewen- und Seelisberg Tourismus im Hotel Urirotstock begrüsste. Speziell wies er mit einer Fotoshow auf die Eröffnung des neuen Urner Sagenwegs und auf die erfolgreichen Wanderweg-Arbeitswochen hin. Je dreissig Lernende der Birchmeier Bau AG und der energieUri AG arbeiteten im Oktober tatkräftig beim Sagenweg und bei der Instandhaltung des über 100 Kilometer grossen Wanderwegnetzes mit. An zwei Wanderwegtagen setzte man die Sagen-Stelen, montierte Schilder, markierte und legte gefährliche Wegabschnitte um. Ebenfalls im Oktober wurden mit Hilfe der Abteilung Wander- und Bikewege und des Zivilschutzes Uri im Bereich Bannalp-Schoneggeli und Gitschenen-Bolgen sichere Befestigungen und Umleitungen vorgenommen. Gleich sechsmal musste die Gemeinde kurzfristig wetterbedingte Schäden beheben. Auch die Winter-Route zur Schlossberglücke wurde gesichert.
Eröffnung des Urner Sagenwegs
«Mit Freude haben wir Bevölkerung, Behörden und Sponsoren zum feierlichen VIP-Eröffnungsanlass Urner Sagenweg eingeladen», erläuterte der Präsident im Jahresbericht. Im Juni erfolgte dann die Einladung zur öffentlichen Sagenwanderung. Trotz dichten Nebels grillierten vierzig vergnügliche Wandergäste beim neu gestalteten Sagenpicknickplatz Wang. Ein weiterer Erfolg war die Sommer-Bürgeraktion der Korporation Uri. Bürgerinnen und Bürger kamen im Vorsommer in den Genuss von kostenlosen Isenthaler Seilbahn-Wanderfahrten nach Gietisflue, Musenalp und Gitschenen.
«Seit 2000 findet der beliebte Isenthaler Handwerksmarkt im September statt», erklärte der Präsident. Erneut lockten die rund dreissig lokalen Markt- und Handwerkstände gegen 1200 Besuchende ins Tal. Weit über 90 Prozent nutzten vorbildlich die Auto-AG-Busse. Sie freuten sich mehrheitlich an der abenteuerlichen Busfahrt mit Aussicht auf See und Axen-Fjord. Oder man genoss den abwechslungsreichen Fussmarsch entlang der Via Urschweiz von Isleten bis Dorf. Erleichtert nahm der Vorstand die sehr deutliche Ablehnung der Initiative «Isleten für alle» zur Kenntnis. Auf Einladung der zwei Vereine Tourismus und Isenthal Zukunft gab Isidor Baumann einen tieferen Einblick in den Stand der geplanten Massnahmen, speziell auch im Hinblick auf Auswirkungen in Isenthal.
Verabschiedung langjähriger Vorstandsfrauen
Die Jahresrechnung schloss positiv mit einem Überschuss von 9919 Franken ab. «Der UKB-Anerkennungspreis und grosszügige Spenden halfen uns sehr für den ausgeglichenen Abschluss», kommentierten Kassierin und Revisor. Zu reden gab der Antrag, vierzehn Marktstände für den Handwerksmarkt anzuschaffen, was die Versammlung bewilligte.
Nach langjährigem Einsatz demissionierten Kassierin Edith Gisler und Aktuarin Andrea Herger. Sie wurden mit Dank und einem Lebensmittelkorb verabschiedet. Für sie liessen sich neu Esther Bissig und Jürg Annen verpflichten. Ebenso verdankte man den tatkräftigen Einsatz des Gemeinderatsmitglieds Andi Arnold. Für ihn delegierte der Gemeinderat neu Sepp Stadler. Dieser erwähnte als Schwerpunkte fürs laufende Jahr die zwei Wanderweg-Arbeitstage und eine geplante Lehrlingsarbeitswoche im Oktober. Erstmals werden auch die Schulkinder einen Einsatztag leisten. Das Sommerveranstaltungsprogramm – es sind nicht weniger als zwanzig Kultur- und Freizeitanlässe – wird auf der Gemeindewebsite aufgeschaltet. Der Handwerksmarkt findet am 28. September statt, und zuvor eine Sagenwanderung auf Scharti – im Rahmen des «Festivals der Natur» – am 24. Mai.



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