Pflege

Nach drei Jahren mit Verlust: Viva Luzern schreibt wieder Gewinn

Eine hohe Nachfrage nach den Dienstleistungen und konsequentes Einschränken auf Kernkompetenzen zeigen Wirkung.

Die Viva Luzern AG hat im vergangenen Jahr einen Gewinn von 563'000 Franken erwirtschaftet. Damit schreibt das Unternehmen, das der Stadt Luzern gehört, nach drei verlustreichen Jahren wieder ein positives Jahresergebnis. Der Umsatz stieg um 6,3 Millionen Franken auf insgesamt 113,5 Millionen, gleichzeitig stieg der Aufwand um 3,8 Millionen auf 113 Millionen.

Die Fokussierung auf die Kernkompetenzen – Wohnen und Leben im Alter und die Betreuung von betagten Personen – zeige Wirkung. Unter anderem hat Viva Luzern den Mahlzeitendienst für externe Partner, wie die Volksschule der Stadt und Pro Senectute, eingestellt. Weiter hat das Unternehmen den Vertrag mit dem Restaurant Guggi gekündigt – dieses eröffnete später unter neuer Führung. Für das laufende Jahr seien weitere Auslagerungen vorgesehen, so etwa von physiotherapeutischen Angeboten.

Die Mitarbeitenden hatten durch die Umsetzung von Massnahmen einen «massgeblichen Beitrag» zur Besserung der finanziellen Situation geleistet, heisst es in der Mitteilung der Viva Luzern AG. Als Dank dafür – und weil das Unternehmen heuer sein zehnjähriges Bestehen feiert – erhalten alle Mitarbeitenden einen zusätzlichen freien Tag. (gwa)

Die Alterssiedlung an der Guggistrasse: Den Vertrag mit dem Restaurant Guggi hat Viva Luzern 2024 gekündigt.
Bild: Pius Amrein  (Luzern, 1. 9. 2020)
Kommentare (0)