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Stadt Luzern

Nach den Grünen fordern auch die Bürgerlichen ein zweites Hallenbad

Das neue Bad könnte für den Schulschwimmsport in Luzern genutzt werden, schlagen Mitte, FDP, SVP und GLP in einem Postulat vor.
Das Schwimmbecken im Hallenbad Allmend.
Bild: Boris Bürgisser (Luzern, 14. 9. 2022)

Das Luzerner Hallenbad auf der Allmend stösst an die Kapazitätsgrenze: 2024 wurde es von knapp 260’000 Personen besucht – ausgelegt war es ursprünglich auf 190’000 Gäste pro Jahr. Das ruft die Politik auf den Plan. Die Grünen haben bereits eine Motion eingereicht , mit der sie den Luzerner Stadtrat auffordern, ein neues Hallenbadprojekt in Angriff zu nehmen. Nun doppeln die Bürgerlichen mit einem Postulat nach.

Konkret fordern Mitte, SVP, FDP und GLP im Postulat, dass der Stadtrat die Machbarkeit eines zusätzlichen Hallenbads prüft und die Planung aufnimmt. Es soll sich um ein einfaches Bad handeln, das für den Schulschwimmsport genutzt werden könnte und so das Hallenbad Allmend entlasten würde. Als mögliche Standorte schlagen die Bürgerlichen Schulen im Stadtteil Littau/Reussbühl oder Würzenbach vor.

Die Grünen-Motion ist etwas anders formuliert. Sie fordert, dass der Stadtrat mögliche Standorte aufzeigt; diese könnten auch ausserhalb der Gemeindegrenzen liegen. Das passt dazu, dass der Gemeindeverband Luzern Plus derzeit eine überkommunale Sportstättenplanung aufgleist. Da es sich beim Grünen-Vorstoss um eine Motion handelt, muss der Stadtrat bei einer Überweisung dem Parlament zwingend einen Bericht vorlegen. (std)

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