Undichte Stellen, alte Leitungen: Das 62-jährige Nichtschwimmerbecken der Emmer Mooshüsli-Badi ist in schlechtem Zustand. «Gewisse Pumpen funktionieren nur noch dank liebevoller Behandlung und gutem Zureden», sagt Matthias Lingg (FDP) am Dienstag im Emmer Einwohnerrat. Damit ist bald Schluss, die Sanierung naht. Denn das Parlament hat hierfür einen Sonderkredit über 4,37 Millionen Franken einstimmig genehmigt.
Mit dem Geld lässt die Gemeinde voraussichtlich im Winter 2026/27 das Becken sanieren, mit Folie auskleiden und die Tiefe wegen Sicherheitsvorschriften um 15 Zentimeter reduzieren. Daneben wird die ganze Badewassertechnik erneuert. Von rechts bis links waren Wörter wie «unumgänglich», «notwendig» oder «gerechtfertigt» zu hören.
Es ist die erste Etappe der geplanten Badi-Gesamterneuerung. Das Betriebskonzept hatte der Einwohnerrat im November zustimmend zur Kenntnis genommen.
Zur Attraktivierung ist zusätzlich eine neue Breitwellenrutschbahn vorgesehen. Auf Antrag des Parlaments soll der Gemeinderat aber auch andere Rutschen prüfen. Denn eine Breitwellenrutschbahn gibt's bereits in Littau und bald in Kriens. Martin Zumbühl (FDP) sagt: «Etwas für das Mooshüsli Einzigartiges wäre wünschenswert.» (hor)


Kommentare
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien, die Kommentare werden von uns moderiert.
Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare geschrieben.