Emmer Einwohnerrat

Mooshüsli: Einstimmig Ja zur Millionen-Sanierung – nur Rutsche gibt zu reden

4,37 Millionen Franken kostet die dringend nötige Erneuerung des Nichtschwimmerbeckens. Bei der geplanten Breitwellenrutschbahn muss der Gemeinderat aber über die Bücher.

Undichte Stellen, alte Leitungen: Das 62-jährige Nichtschwimmerbecken der Emmer Mooshüsli-Badi ist in schlechtem Zustand. «Gewisse Pumpen funktionieren nur noch dank liebevoller Behandlung und gutem Zureden», sagt Matthias Lingg (FDP) am Dienstag im Emmer Einwohnerrat. Damit ist bald Schluss, die Sanierung naht. Denn das Parlament hat hierfür einen Sonderkredit über 4,37 Millionen Franken einstimmig genehmigt.

Das Nichtschwimmerbecken der Mooshüsli-Badi wird zuerst saniert.
Bild: Dominik Wunderli (Emmen, 18. 6. 2024)

Mit dem Geld lässt die Gemeinde voraussichtlich im Winter 2026/27 das Becken sanieren, mit Folie auskleiden und die Tiefe wegen Sicherheitsvorschriften um 15 Zentimeter reduzieren. Daneben wird die ganze Badewassertechnik erneuert. Von rechts bis links waren Wörter wie «unumgänglich», «notwendig» oder «gerechtfertigt» zu hören.

Es ist die erste Etappe der geplanten Badi-Gesamterneuerung. Das Betriebskonzept hatte der Einwohnerrat im November zustimmend zur Kenntnis genommen.

So sieht die Breitwellenrutschbahn in der Littauer Zimmeregg-Badi aus.
Bild: Pius Amrein (7. 10. 2022)

Zur Attraktivierung ist zusätzlich eine neue Breitwellenrutschbahn vorgesehen. Auf Antrag des Parlaments soll der Gemeinderat aber auch andere Rutschen prüfen. Denn eine Breitwellenrutschbahn gibt's bereits in Littau und bald in Kriens. Martin Zumbühl (FDP) sagt: «Etwas für das Mooshüsli Einzigartiges wäre wünschenswert.» (hor)

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