Mit gegen 3000 Besucherinnen und Besuchern ist am Sonntagabend die vierte Ausgabe des Modular Festivals zu Ende gegangen. Gegenüber der ersten Durchführung im Melchtal 2024 kamen mehr Gäste ins Sportcamp. Während vier Tagen sorgten 70 nationale und internationale DJs auf zwei Dance Floors für ein vielseitiges Spektrum elektronischer Musik.
Die Festivalgäste übernachteten in Zelten und Campern oder nutzten die Unterkünfte des Sportcamps. So entstand für einige Tage eine eigene Festivalwelt, in der nicht nur die Musik, sondern auch Begegnung und gemeinsames Erleben im Mittelpunkt standen. Skulpturale Bühnenbauten, aufwendige Lichtinstallationen und abwechslungsreiche Performances prägten das Festivalgelände. Food- und Verkaufsstände ergänzten das Angebot. Die unmittelbare Nähe zur Obwaldner Bergwelt verlieh der Veranstaltung einen eindrucksvollen Rahmen.
Die Veranstalter Michelle Kelly Leemann und Robert Bucher – in der Szene unter dem Künstlernamen «Art Materials» bekannt – ziehen in einer Medienmitteilung eine positive Bilanz: «Die Entwicklung gegenüber 2024 freut uns natürlich sehr. Entscheidend ist für uns aber nicht allein die Zahl der Gäste. Ebenso wichtig sind die friedliche Atmosphäre, das respektvolle Miteinander und die vielen positiven Begegnungen während des Festivals.»
Respekt, Offenheit und Gemeinschaft
Das Modular Festival verbindet Musik, Kultur und Natur. Respekt, Offenheit und Gemeinschaft gehören ebenso zum Festivalgedanken wie das musikalische Programm. Erstmals wurde die Veranstaltung von der Kulturförderung des Kantons Obwalden unterstützt. Auch die Gastfreundschaft der Bevölkerung und die gute Zusammenarbeit mit den Behörden und Partnern vor Ort trugen zur erfolgreichen Durchführung bei. (zvg/mu)

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