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Verschiebung im Gestein

Die Luzerner Autorin Mariann Bühler liest am Mittwoch, 3. September, in Amsteg. Moderiert wird der Abend von Hanspeter Müller-Drossaart.
Mariann Bühler liest in Amsteg aus ihrem Buch.
Bild: zvg

Sieben Jahre arbeitete Mariann Bühler (1982), die in der Nàhe von Luzern aufgewachsen ist, an ihrem Romandebüt. Mit «Verschiebung im Gestein» ist ein moderner Heimatroman erschienen. Ihr Buch wurde 2024 für den Schweizer Buchpreis nominiert.

Die Autorin erzählt darin von drei Aufbrüchen in einem Dorf. Jede der drei Hauptfiguren versucht, biografischen Zwängen zu entkommen, lenkt mutig ihr Leben in neue, unerwartete Richtungen. Die Bäckersfrau Elisabeth, die nach dem Tod ihres Mannes allein mit der Bäckerei dasteht. Der Landwirt Alois, der traditionell den elterlichen Hof übernommen hat. Und das namenlose Du, das ein letztes Mal vor dem Verkauf in das Sommerhaus der Familie zurückkehrt. Der Blick ist in diesen alltäglichen Geschichten auch auf die kleinen, scheinbar nebensächlichen Dinge gerichtet: den Brotteig, die Narbe am Zeigefinger oder den Rucksack. Dinge, die auf weitere Geschichten verweisen, welche zum richtigen Zeitpunkt aufgerollt werden, und der Prosa die besondere Atmosphäre und Dichte verleihen.

Amstäg! Literatur & Musik, Mittwoch, 3. September, 20 Uhr, Restaurant Grund, Amsteg. Eintritt frei, Kollekte. Reservation: 041 883 11 11 / grund@dergrund.ch

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