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Eidgenössisches Feldschiessen

Mitmachen ist auch in Uri Ehrensache

690 Urner Schützinnen und Schützen beteiligten sich am Eidgenössischen Feldschiessen. Dabei stellte Spiringen die meisten Teilnehmenden der Urner Vertreter.

«Die Teilnahme am grössten Schützenfest der Welt, dem Feldschiessen, ist für viele Urner Schützinnen und Schützen immer noch Ehrensache», heisst es in der Mitteilung des Kantonalschützenverbandes Uri. So wurde auf neun 300-Meter-Schiessständen und einem 25/50-Meter-Schiessstand geschossen.

Im Kanton Uri schossen 530 Schützinnen und Schützen auf 300 Meter.
Bild: Armin Truttmann/zvg

Schweizweit, an verschiedenen Vorschiessen und am Hauptwochenende zwischen dem 23. und dem 25. Mai 2025, konnten die Schützinnen und Schützen das Eidgenössische Feldschiessen absolvieren. Es nahmen über 109’500 Schützinnen und Schützen an diesem Volksanlass teil. Dies sind jedoch 2500 Schützinnen und Schützen weniger als im Rekordjahr 2024, wie es in der Mitteilung heisst.

Spiringen, Unterschächen und Amsteg-Erstfeld gut vertreten

Im Kanton Uri schossen insgesamt 530 Schützinnen und Schützen auf 300 Meter und bei den Pistolenschützen Altdorf-Erstfeld 160 Schützinnen und Schützen um das begehrte Kranzabzeichen. Die Kranzquote lag im 300-Meter-Schiessen bei 387 Kränzen und damit über 73 Prozent, beim 25/50-Meter waren es 70 Kränze und damit eine Quote von 43,75 Prozent.

Die meisten Teilnehmer verzeichnete die SG Spiringen mit 109, vor Unterschächen mit 60 und Amsteg-Erstfeld mit 57.

Sechs Schützinnen und Schützen schossen 71 Punkte

Bei den 300-Meter-Schützen erzielten nicht weniger als sechs Schützinnen und Schützen das «sehr gute Resultat» von 71 Punkten. Es waren dies Judith Gamma (SG Seedorf), Edith Bissig (SG Isenthal), Heinz und Hardy Bissig (SG Unterschächen), Irene Arnold (SG Spiringen) und David Bissig (SG Isenthal). Das Maximum von 72 Punkten blieb dieses Jahr verwehrt.

Mit nur einem Punkt weniger schoss Silvan Zgraggen (SG Spiringen) ein Glanzresultat. Bei den Jungschützen erreichte Noemi Tresch (SG Amsteg-Erstfeld) mit 68 Punkten ein Spitzenresultat, gefolgt von Yvonne Arnold (SG Spiringen) mit 67 Punkten und Severin Bäbler (SG Unterschächen) mit 66 Zählern.

Bei den Pistolenschützen über die Distanz von 25 Metern dominierten Raphael Imholz und Elias Fetscher die Konkurrenz. Sie verfehlten das Maximum nur um 1 Punkt und kamen so auf 179 Treffer. Mit 178 Punkten schoss Ruth Planzer als beste Frau ein Glanzresultat. Der beste Junior bei den Pistolenschützen war Joel Bundi mit 157 Treffern.

Traditionelle Abendfahrt

Der Chef Feldschiessen, Armin Truttmann, konnte an der traditionellen Abendfahrt, bei der der Kantonale Schützenverband mit der Sicherheitsdirektion jährlich einen Schiessplatz besucht, zahlreiche Gäste im Altdorfer Pistolenstand willkommen heissen. Darunter waren Regierungsrätin Celine Huber, Kreiskommandantin Vivien Hofer sowie Oberst Michele Paganini, Dienstchef Kdo Ter Div 3, anwesend.

Nach einem Apéro wurden die Gäste eingeladen, das 25-Meter-Programm mit der Pistole zu schiessen. Das beste Resultat schoss Christian Simmen, Ehrenpräsident des Kantonalen Schützenverbandes, mit 177 Treffern vor seiner Ehefrau Belinda Simmen mit 174 Punkten und Silvio Simmen mit 173 Punkten.

Nach dem Nachtessen «rundeten gute Gespräche und das gemütliche Beisammensein den Abend ab», wie es in der Mitteilung heisst. Armin Truttmann freute sich über die «tadellose Organisation auf den Schiessplätzen und über ein unfallfreies Schützenfest» im Kanton Uri. Sei das Feldschiessen doch ein freundschaftlicher Wettkampf, bei dem «das Mitmachen im Vordergrund steht und die Kameradschaft nicht zu kurz kommen soll». ( rwi/zvg )

Sämtliche Ranglisten sind ersichtlich unter: www.ksvu.ch

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