Gerade in Organisationen wie Jungwacht, Blauring und Pfadi seien diese Werte nicht nur theoretische Leitlinien, sondern prägen das tägliche Miteinander und die Verantwortung gegenüber Kindern und Jugendlichen. Das schreibt die Fachstelle Jugend der römisch-katholischen Kirche Uri in einer Mitteilung.
Am Ausbildungstag im Rahmen des Gesundheitsförderungsprogramm «Momänt» der Urner Jugendverbände haben sich am vergangenen Samstag 20 Leitende im Alter von 16 bi 25 Jahren intensiv mit diesen Grundlagen auseinandergesetzt. In einem Workshop hätten sie gemeinsam über die Werte und Normen sowie über die Rolle als Vorbilder reflektiert.
Dabei sei deutlich geworden, wie wichtig ein gesundes Selbstvertrauen sei, um Verantwortung zu übernehmen, Entscheidungen zu treffen und Kindern Sicherheit zu vermitteln. Gleichzeitig trage die Lebendigkeit der Kinder dazu bei, die Begeisterung zu fördern, die Gemeinschaft zu stärken und Aktivitäten mit Freude und Energie zu gestalten.
Ein besonderer Fokus habe auf dem Thema Fairness, dem Umgang miteinander in der Gestaltung von Spielen und im bewussten Wahrnehmen individueller Bedürfnisse gelegen. Die jungen Menschen hätten sich damit auseinandergesetzt, wie respektvolles und gerechtes Verhalten gegenüber Kindern und Jugendlichen konkret aussehen könne.
Das Miteinander als elementare Voraussetzung
Beim Nachmittagsblock sei vorwiegend das Sommerlager im Zentrum gestanden. Die Leitenden hätten sich dabei zentralen Themen wie klare Lagerregeln, einem respektvollen Umgang miteinander sowie dem verantwortungsvollen Umgang mit Genussmitteln und den damit verbundenen Herausforderungen gewidmet.
Besonders prägend sei die gemeinsame Erkenntnis gewesen, dass Leitende eine grosse Verantwortung für ein gelungenes Lager trügen, sowohl in der Planung als auch im täglichen Zusammenleben. Ihr Verhalten habe direkten Einfluss auf die Atmosphäre, die Sicherheit und das Wohlbefinden aller Beteiligten.
Gleichzeitig sei betont worden, dass Konflikte nicht vermieden, sondern aktiv und konstruktiv angegangen werden sollen. Der Kurstag habe eine wertvolle Grundlage geboten, um die eigene Leitungsrolle bewusst, verantwortungsvoll und authentisch zu gestalten.
Die Fachstelle koordiniere das Gesundheitsförderungsprogramm «Momänt» und begleite die Jugendlichen in der Umsetzungspraxis in den jährlich stattfindenden Sommerlagern. (zvg/mu)

Kommentare
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien, die Kommentare werden von uns moderiert.
Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare geschrieben.